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Sommerzeit Fünf Fakten zur Zeitumstellung


In der Nacht von Samstag auf Sonntag wird wieder an der Uhr gedreht - in eine für uns ungünstige Richtung. Fünf Fakten zur Sommerzeit und Zeitumstellung.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist es schon wieder soweit: Wie jedes Jahr am letzten Wochenende im März wird die Uhr von Winter- auf Sommerzeit umgestellt. Wer sich unsicher ist, in welche Richtung der Stundenzeiger der Uhr zu drehen ist - ein Merkspruch schafft hier Abhilfe: Im Sommer stellt man die Gartenmöbel VOR die Tür - die Zeiger der Uhr werden NACH VORNE gedreht. Im Winter holt man die Gartenmöbel wieder aus dem Freien ZURÜCK in den Schuppen, die Zeiger der Uhr werden ZURÜCKgedreht.

Für alle, denen das zu umständlich ist, das Ganze im Klartext:

An diesem Sonntag verlieren wir eine Stunde, denn die Uhren werden um 2.00 Uhr auf 3.00 Uhr vorgestellt.

Am 25. Oktober 2015 endet die Sommerzeit wieder.

Hier noch fünf weitere Fakten zum Thema:

1. Drei von vier Deutschen lehnen Zeitumstellung als überflüssig ab

Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der DAK. Das waren mehr als bei einer identischen Umfrage aus dem Jahr 2013. Damals lehnten demnach 69 Prozent der Befragten die Zeitumstellung ab.

2. Viele Menschen fühlen sich wie nach einem kleinen Jetlag

"Früher aus den Federn, später ins Bett - die Zeitumstellung ist vergleichbar mit einem kleinen Jetlag. Bei vielen wirkt sich das vermeintlich unbedeutende Drehen an der Uhr spürbar auf Gesundheit und Wohlbefinden aus", sagt DAK-Ärztin Elisabeth Thomas. Die möglichen Folgen: Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Schlafstörungen und Konzentrationsprobleme.

3. Einfache Gegenmittel helfen gegen die Schlappheit

Ärztin Elisabeth Thomas rät zu frischer Luft, bewusster Entspannung und Gelassenheit, um wieder schnell in den Tritt zu kommen.

4. Die Krankschreibungen steigen nach der Zeitumstellung an

Die Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK zeigte auch: An den drei Werktagen nach der Umstellung auf die Sommerzeit meldeten sich 15 Prozent mehr DAK-Versicherte krank als an vergleichbaren Arbeitstagen. Vor allem die 45- bis 59-Jährigen fielen oft aus.

5. Wer hat an der Uhr gedreht? Die Bayern haben's satt

Was macht eigentlich Ilse Aigner (CSU)? Ja, sie kümmert sich um die Uhr. Bayerns Wirtschaftsministerin hat gemeinsam mit der CSU-Europagruppenchefin Angelika Niebler eine Initiative gegen die Zeitumstellung gestartet. Eine breite Mehrheit der Bevölkerung haben den zweimaligen Wechsel pro Jahr satt, haben die beiden in einer selbst initiierten Umfrage herausbekommen. Sie räumen aber ein: Sinn mache die Abschaffung nur europaweit. Schade eigentlich, so hätte Bayern mal wieder beweisen können, dass es eigentlich das bessere Deutschland ist.

lea mit DPA

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