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Furchtlose Dickhäuter Forscher ratlos: Wilde Elefantenherde flieht seit Monaten – und lässt sich durch nichts stoppen

Sehen Sie im Video: Diese wilde Elefantenherde ist seit Monaten auf der Flucht – Forscher zeigen sich ratlos.




Sie sind seit Monaten unterwegs, die furchtlosen Elefanten von Yunnan. Bei ihrer Reise durch die südchinesische Provinz überqueren sie Autobahnen, laufen durch Siedlungen und halten den Verkehr. Bilder von Donnerstag zeigen ihre Ankunft in der Millionenmetropole Kunming. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua mitteilte, waren die 15 Elefanten, unter denen sich auch drei Kälber befinden, vor mehreren Wochen aus ihrer Heimat, einem gebirgigen Naturschutzgebiet im Süden von Yunnan, geflüchtet. Wohin sie wollen und was sie antreibt, das weiß niemand. Selbst Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind ratlos. Ein Mitarbeiter eines staatlichen Naturschutzparks hatte sagte vor kurzem in einem Medienbericht der ARD gesagt, dass sich Elefanten am liebsten in leicht bewaldeten Gebieten aufhielten, wo es niedrig wachsende Bäume gibt. Dort würden sie genügend Nahrung finden. So etwas wie jetzt würde nach der Meinung des Wissenschaftlers zum ersten Mal passieren. Genauere Untersuchungen würden noch angestellt werden, hieß es. Nach Angaben staatlicher Medien ist die Herde in den vergangenen Monaten fast 500 Kilometer entlang von Autobahnen, durch Getreidefelder gewandert und haben Felder und Obstplantagen verwüstet. Mehrere Versuche, auch von Bewohnerinnen und Bewohnern, sie umzuleiten sind bereits gescheitert. Entschlossen und sichtlich gesund stapfen die Dickhäuter weiter ihren Weg - wohin, das wird sich zeigen. Während es unklar bleibt, warum die Elefanten gen Norden ziehen, sagte der Xinhua-Bericht, dass ein Rückgang an essbaren Pflanzen in den Wäldern auch die Elefanten mittlerweile bemerkt hätten, deren Anzahl in Yunnan in den letzten Jahrzehnten gewachsen ist.
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Seit Wochen stapft diese Herde wilder Elefanten durch Chinas Provinz, über Autobahnen, Obstplantagen und durch Millionenmetropolen. Nichts scheint sie aufzuhalten. Wissenschaftler zeigen sich ratlos.

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