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Elektroschock-Boote Mit dieser skurrilen Methode wird die Karpfen-Invasion in den USA bekämpft



Fischen mit Elektroimpulsen hat sich vielerorts als Fang-Praxis etabliert. 


Die Aufnahmen wurden vom Ministerium für Fisch- und Wildtierressourcen in Kentucky bei Facebook geteilt.


Unter Wasser wird mit Kathode und Anode ein Stromkreis erzeugt. 


Mit dem Gleichstrom locken die Mitarbeiter die Karpfen aus ihrem Versteck.


Die Methode gilt als besonders schonend für die Tiere. Wie im Video zu sehen, schwimmen die Fische zur Anode, wo sie eingesammelt werden.


Die Angler testen im Video zudem eine Art akustischen Zaun. Dieser soll mittels Luftbläschen, Klangimpulsen und Lichtsignalen den Fang zusätzlich erleichtern.


Am häufigsten wird Elektrofischen für wissenschaftliche Zwecke genutzt.


Bei sachgemäßer Anwendung werden die Fische nicht getötet.


In Deutschland ist zum Elektrofischen eine Prüfung und Genehmigung der Fischereibehörden erforderlich.
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Der Asiatische Karpfen hat sich in den USA ausgebreitet und wird vielerorts zum Problem. Im Bundesstaat Kentucky will man der invasiven Spezies mit einer speziellen Methode Einhalt gebieten.

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