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Ecuador Meeresforscher entdecken 30 neue Tierarten bei den Galápagos-Inseln

Puerto Ayora auf Santa Cruz Island, Galápagos-Inseln in Ecuador
Der größte Ort auf den Galápagos-Inseln, Puerto Ayora, auf der Insel Santa Cruz. Das Archipel ist für seine einzigartige Fauna bekannt
© Pablo Cozzaglio / AFP
Die Galápagos-Inseln sind für ihre einzigartige Tierwelt bekannt. Forscher fanden nun nochmals 30 neue Tierarten in der Tiefsee um die Inselgruppe.

Ein Seestern, vier bisher unbekannte Krustentiere, elf Schwämme sowie 14 Korallen: Ein internationales Meeresforscher-Team hat in der Tiefsee vor den Galápagos-Inseln 30 neue Tierarten entdeckt. Das teilte der weltbekannte Galápagos-Nationalpark am Montag mitteilte. Die Forscher der Charles-Darwin-Stiftung erforschten in Zusammenarbeit mit der Stiftung für Ozeanforschung die Tiefsee um die Inselgruppe vor der Küste Ecuadors bis in Tiefen von 3400 Metern.

Galápagos-Inseln: Einzigartige Fauna

Die Galápagos-Inseln, ein isoliert im Pazifik gelegenes Archipel, beherbergen weltweit die größte Zahl endemischer Arten – also Arten, die nur an diesem Ort vorkommen. Ein Besuch der Inseln und ihrer einzigartigen Tierwelt im Jahr 1835 inspirierten den britischen Wissenschaftler Charles Darwin zu seiner Evolutionstheorie. Seit 1979 gehört die Inselgruppe, die etwa eintausend Kilometer vor der ecuadorianischen Küste liegt, zum Unesco-Weltnaturerbe.

meh AFP

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