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Hintergrund: Nobelpreisträger der Chemie seit 1996

Die seit 1901 verliehenen Chemie-Nobelpreise gingen vor allem an amerikanische Forscher. Die erste Auszeichnung ging an den Niederländer Jacobus van't Hoff für die Entdeckung der Gesetze der chemischen Dynamik und des osmotischen Drucks in Lösungen.

Die Preisträger der vergangenen zehn Jahre sind:

2005: Yves Chauvin (Frankreich), Robert H. Grubbs (USA) und Richard R. Schrock (USA) für die Entwicklung neuer Reaktionswege in der organischen Chemie, unter anderem zur Produktion von Plastik und Arzneien.

2004: Aaron Ciechanover und Avram Hershko (beide Israel) sowie Irwin Rose (USA) für die Entdeckung eines lebenswichtigen Prozesses zum Abbau von Proteinen im Körper.

2003: Peter Agre (USA) und Roderick MacKinnon (USA) für die Erforschung von Ionen- und Wasserkanälen der Körperzellen.

2002: John B. Fenn (USA), Koichi Tanaka (Japan) und Kurt Wüthrich (Schweiz) für ihre Methoden zum Vermessen von biologischen Molekülen.

2001: William S. Knowles (USA), Barry Sharpless (USA) und Ryoji Noyori (Japan) für die Beschreibung neuer Katalysatoren.

2000: Alan Heeger, Alan MacDiarmid (beide USA) und Hideki Shirakawa (Japan) für Entdeckung und Entwicklung elektrisch leitender Kunststoffe.

1999: Ahmed H. Zewail (Ägypten und USA) für die Untersuchung der Dynamik ultraschneller chemischer Reaktionen ("Femtosekunden- Chemie").

1998: Walter Kohn (USA) und John A. Pople (Großbritannien) für ihre Beiträge zur Quantenchemie.

1997: Paul D. Boyer (USA), John E. Walker (Großbritannien) und Jens C. Skou (Dänemark) für die Beschreibung der Synthese von Adenosintriphosphat und der Entdeckung des Ionentransport-Proteins ATPase.

1996: Robert F. Curl, Richard F. Smalley (beide USA) und Harold W. Kroto (Großbritannien) für ihre Entdeckung der Fullerene ("Fußball-Moleküle" aus Kohlenstoff).