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Indonesien: Tsunami-Warnsystem geht in Betrieb

In Jakarta ist das deutsch-indonesische Tsunami-Frühwarnsystem in Betrieb gegangen. Hauptbestandteil sind Bojen, Seismometer und Sensoren am Meeresboden, die nach einem Seebeben frühzeitig über Stärke und Ausmaß der dabei entstehenden Flutwellen informieren. Deutschland hat rund die Hälfte der Kosten des 100-Millionen-Euro-Projekts übernommen.

Vier Jahre nach der Tsunami-Katastrophe hat Indonesien am Dienstag ein maßgeblich von deutschen Forschern entwickeltes Frühwarnsystem in Betrieb genommen. Präsident Susilo Bambang Yudhoyono sagte bei der Zeremonie in Jakarta, das Projekt sei für sein Land äußerst wichtig. "Wir leben am Abgrund", sagte Yudjoyono. Das umgerechnet rund 100 Millionen Euro teure System erkennt mit Hilfe von im indonesischen Küstengebiet verankerten Messbojen Stärke und Lage von Erdbeben sowie das Ausmaß der entstehenden Wellen.

"Es ist ein Meilenstein in der Tsunamifrühwarnung, ein weltweit einzigartiges System, das mit Hilfe deutscher Technologie aufgebaut wurde", sagte der Parlamentarische Staatssekretär des Bundesforschungsministeriums, Thomas Rachel. "Hier zeigt sich, dass das deutsche technische Knowhow in den Bereichen Seismologie, Geophysik, Meeresforschung und Satellitennavigation weltwelt führend ist."

Das System ist nach Angaben von Rachel mit seinen Seismometern und GPS-Stationen an Land voll einsatzbereit. Es hat im vergangenen Jahr bereits Erdbeben vor Sumatra zielsicher und schneller als das Tsunami-Warnzentrum auf Hawaii lokalisiert. Installiert werden sollen noch Messbojen, die ergänzende Daten liefern. "Die wichtigsten Komponenten des Systems sind die Seismometer und die GPS-Stationen an Land", sagte Rachel. "Die Bojen liefern Zusatzinformationen, die für die Frage der Tsunamifrühwarnung nicht essenziell sind." Der ARD-Weltspiegel hatte am Sonntag berichtet, das vier der sieben bislang ausgesetzten Bojen verschwunden seien.

Insgesamt sollen neben den Seismometern und GPS-Stationen 23 Bojen sowie Pegelmessinstrumente und Ozeanboden-Sensoren installiert werden. Die Messdaten aller Komponenten werden in Sekundenschnelle über Satellit an die Leitzentrale geschickt und per Computer mit tausenden Risiko-Szenarien abgeglichen. Medien und Katastrophenbehörden können dann im Fall eines drohenden Tsunamis innerhalb von Minuten alarmiert werden.

Deutschland liefert insgesamt zehn der 200.000 Euro teuren Bojen. Die anderen kommen aus den USA und Indonesien. Zwei der deutschen Fabrikate sind nach Angaben von Rachel bereits problemlos im Einsatz, vier kurz vor der Aussetzung bis zu 250 Seemeilen vor der Küste, zwei auf dem Seeweg nach Indonesien und zwei sollen Anfang nächsten Jahres geliefert werden. Europäische Experten bleiben noch bis 2010 in Indonesien, um Schwachpunkte des Systems auszubessern und indonesische Fachleute zu schulen.

Durch den Tsunami Weihnachten 2004 waren rund um den Indischen Ozean fast eine Viertelmillion Menschen ums Leben gekommen. Die Bundesregierung hatte 500 Millionen Euro für die Flutopferhilfe zur Verfügung gestellt.

AFP/DPA/AP / AP / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(