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Sensationeller Fund Forscher in Kalifornien graben Mammut-Skelett aus

Forscher tragen die Erde um die Mammut-Überreste Stück für Stück ab
Forscher tragen die Erde um die Mammut-Überreste Stück für Stück ab
© Picture Alliance
Es dürfte um die 13.000 Jahre alt sein und ist laut Forschern außerordentlich gut erhalten: Auf einer Insel vor Kalifornien sind die Überreste eines Mammuts ausgegraben worden.

Forscher haben auf der zu Kalifornien gehörenden Santa Rosa Island einen Mammutschädel ausgegraben. Das Fossil sei von einem Flussbett extrahiert worden und  "außerordentlich gut erhalten", hieß es in einer Mitteilung des Channel Islands National Park. Erste Untersuchungen hätten ergeben, dass das Mammut vor etwa 13.000 Jahren auf der Insel gelebt haben muss. Mammuts und Menschen könnten somit gleichzeitig auf der Insel existiert haben.

"Es besteht die Möglichkeit, dass Mammuts ausgestorben sind, bevor der Mensch die Insel erreichte. Es kann aber auch sein, dass der Mensch Schuld an ihrem Aussterben ist, indem er sie gejagt hat", sagte ein Geologe zu "CNN". Es könne aber auch sein, dass die Lebensbedingungen der Mammuts sich zum Ende der letzten Eiszeit drastisch verschlechtert hätten und der steigende Meeresspiegel dafür gesorgt hat, dass es immer weniger Nahrungsquellen auf der Insel gab. "Die Ankunft des Menschen könnte den Mammuts dann den finalen Stoß versetzt haben."

Die Forscher wollen nun herausfinden, wann das Mammut starb und zu welcher Gattung es genau gehörte. Dafür werden unter anderem die Zähne des Fossils untersucht. In naher Zukunft soll es in einem Museum ausgestellt werden.

kis

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