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Kernfusionsanlage "Wendelstein 7-X" : Ist die saubere Sonnenenergie bald Realität?

Die Kernfusion liefert ungeheure Energie, bestes Beispiel: unsere Sonne. Seit 60 Jahren arbeiten Forscher daran, auf der Erde Sonnenprozesse nachzuahmen. Im Greifswalder Reaktor "Wendelstein 7-X" haben sie nun erstmals ein Plasma erzeugt - eine Vorstufe für die Kernfusion.

Es werde Licht! Das erste Plasma aus der Kernfusionsforschungsanlage "Wendelstein 7-X"

Es werde Licht! Das erste Plasma aus der Kernfusionsforschungsanlage "Wendelstein 7-X"

50 Millisekunden Leuchten, dann großer Jubel wie bei der Nasa nach einem geglückten Raketenstart: In der Kernfusionsforschungsanlage "Wendelstein 7-X" in Greifswald ist das erste Plasma erzeugt worden. Zehn Milligramm Helium wurden in ein Magnetfeld einer Vakuumkammer der 725 Tonnen schweren Anlage eingeleitet, auf eine Million Grad erhitzt und dann in den Plasmazustand gebracht. Damit begann das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) rund zehn Jahre nach dem Beginn der Hauptmontage und nach mehreren Rückschlägen mit den ersten Tests in der Anlage, die die Verschmelzung von Atomkernen zum Zweck einer kohlenstofffreien Energieerzeugung erforschen soll.

"Das ist ein toller Tag", sagte die wissenschaftliche Direktorin Sibylle Günter nach dem ersten Experiment in Mecklenburg-Vorpommern. Bejubelt wurden die ersten Experimente auch von Wissenschaftlern, die aus anderen Ländern Europas, aus Asien und Amerika nach Greifswald gereist waren oder über Videoschalten den Start des Experiments verfolgten. Gemeinsam zählten sie unter Leitung des technischen Leiters Stephan Bosch den Countdown herunter. "Wir haben lange Zeit auf den Start der Anlage gewartet, das ist ein tolles Ergebnis", sagte Novimir Pablant aus Princeton (USA). Doch die Versuche sind - unter anderem wegen der hohen Kosten - nicht unumstritten.  

Große Hoffnungen ruhen auf der Milliardenanlage

In der eine Milliarde Euro teuren Anlage wollen Forscher die Fusion analog den Prozessen auf der Sonne erforschen, um sie später auf der Erde als Form der Energiegewinnung nutzbar zu machen. Dafür ist die Erzeugung eines Plasmas - eines ionisierten Gases - erforderlich, damit Atomkerne verschmelzen und dabei riesige Mengen Energie freigeben können. "Wendelstein 7-X" ist nach Angaben des Instituts das weltweit modernste und neben einer Anlage in Japan größte Fusionsexperiment vom Typ "Stellarator". Eine Fusion von Atomkernen ist in Greifswald nicht geplant.

Bei dem Experiment am Donnerstag wurde das stark verdünnte Plasma für 50 Millisekunden erzeugt. Ziel ist es, später im Wendelstein 7-X ein Wasserstoffplasma für eine halbe Stunde zu halten. Für die Erzeugung eines Plasmas aus dem Wasserstoffisotop Deuterium sind Temperaturen von bis zu 100 Millionen Grad erforderlich. Diese Experimente sollen frühestens Ende 2017 beginnen.

Seit mehr als 60 Jahren arbeiten Forscher daran, die Kernfusion als umweltfreundliche Energiequelle nutzbar zu machen. Auf dem Weg zu einem Kraftwerk konzentriert sich die Fusionsforschung auf zwei verschiedene Experimenttypen, einen Tokamak und den Stellarator. Mit dem Experiment "Wendelstein 7-X" soll die Eignung der Kernfusion mit Hilfe von Stellaratoren nachgewiesen werden. "Wir denken, dass die Kernfusion für die globale Energieversorgung als Grundlastkraftwerke einen Beitrag  im Mix mit erneuerbaren Energien leisten kann", sagte Günter auch mit Blick auf den Klimagipfel in Paris.

Hemmschuh für die Energiewende?

Grüne und Umweltverbände hatten zuvor vor Sicherheitsrisiken der Technologie gewarnt und die hohen Kosten kritisiert. Sie sehen in der Kernfusion ein Hemmnis der Energiewende.

Bis zum ersten Kraftwerk - so Günters Prognosen - würden noch rund 35 Jahre vergehen. Der Betriebsstart für den Demonstrationsreaktor ITER im französischen Cadarache wird Günter zufolge für 2025 erwartet. Dann werde es mehrere Jahre dauern, um zu zeigen, dass man mehr Energie gewinnen könne als man hineinstecke. Danach könne die Planungsphase für ein Kraftwerk beginnen. 

Der Aufbau der Anlage war mit einigen Rückschlägen verbunden. Als kompliziert erwies sich die präzise Produktion der 50 supraleitenden, bizarr gebogenen Magnetspulen, die auf minus 270 Grad heruntergekühlt werden müssen. Das Institut beschäftigt rund 500 Mitarbeiter. Das Projekt wurde von EU, Bund und mit acht Prozent auch vom Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert.

Martina Rathke/DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(