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KW 16/2003: Seit wann klatschen die Menschen und woher kommt dieses "Ritual"? (Anja Goldschmidt, Aachen)

Manche Leser vermuten den Ursprung des Klatschens schon bei den Urmenschen.

fancy-nancy

das ist das einizige geräusch, das man ohne ein instrument machen kann.

J.A. Pan / Wehwe (W.)

"...alle Teilnehmer verabschieden sich mit dem gleichzeitigen Händeklatschen (Ipponjime) , was Glück bringen soll. Damit ist Die Konferenz mit Japan beendet" [aus den Weiten des Internet]

Dick Wanst, Fettingen

Weil's so schön Krach macht.

Valensina, Kyoto

'Der Mensch ist gut, da gibt es nichts zu lachen.' Diese klassische Kaestner- Weisheit bewahrheitet sich auch beim Begeisterungsklatschen: vor Freude, dass der Gegenueber eine tolle Idee etc. hatte, klatscht man anstatt gegen den Kopf ala 'Ich Dummbatzen, haett mir ja auch mal einfallen koennen.' in die Haende und freut sich ohne Hintergedanken. So jedenfalls, wenn man das gespielte, meist signifikant langsamere Klatschen ausschliesst. Jetzt ist natuerlich zu klaeren, warum man in Selbsterkenntnis sich gegen den Kopf haut - nun, das entsteht, wenn man zur ehrlichen Freude (Klatschen in die Haende) die Ins-Gehirn-Durchsicker-Zeit addiert. Womit wir wieder beim Spruch von oben waeren - lachen ist ja schliesslich, wenn ehrlich, auch spontan.

Frank Scheele, Münster

Die Neandertaler haben als Ausdruck der Freude in der Extase zufälligerweise ihre Hände aneinandergeschlagen. Das klatschte so laut, dass sie das seit dem immer wieder taten, wenn sie Spass hatten. In anderen Regionen erwischten die Ureinwohner zunächst ihre Oberschenkel, woraus sich dann das Schuhplatteln entwickelte.

Heinz aus Mainz

Ich kann mir vorstellen, dass die Anfänge auf die Urmenschen -Zweibeiner- zurück gehen. Zum einen wirkte der Knall aus der Luftverdrängung beim schnellen Berühren der Handflächen abschreckend auf die übrige Tierwelt und zum anderen war bzw. ist Sie (Applaus) eine Anerkennung.

Andreas Hahn, Rio de Janeiro

Die alten Griechen klatschten die Hände VOR einer Aufführung eines Theaterstückes, um die Aufmerksamkeit der Götter auf das Stück zu erregen.

Dasist, Mainz

Diese Geste beruht auf den alten Bräuchen der Indianer. Sie klatschten bei ihren rituellen Tänzen um einen Takt zu erzeugen. Die späteren Amerikaner übernahmen dies da sie dachten es wäre eine Äußerung der Begeisterung!

Alexander Veit, Freising

Manchmal wird es als stellvertretendes Schulterklopfen gesehen. Da die Person, die man loben will, weiter entfernt ist, (kultische Erfolge, etc.) klatscht man in die eigene (andere) Hand. Es hat den Vorteil, daß es akustisch vernehmbar ist. (--Körpermusik). Hühner, die man klatschend aus dem Garten vertreibt, werden andrerseits nicht gelobt. Hier soll das Klatschen errschrecken...

Prof. Klaus Klatsch/Texas

Das Haendeklatschen wurde in Texas erfunden. Als der erste Texanische Jaeger mit seiner kleinen Tochter auf die Jagd ging, sah er ein Reh daherkommen. Er legte an und zielte. "Oh sieh mal da, ein Bambi!", rief die Kleine und klatschte dabei in die Haende. .... Und weg war das Reh. Und das hat sich als Ausdruck der Freude so ueberliefert. Und da "das alte Europa" den nachweislich viel aelteren, und kulturell sooo weit ueberlegenen Texanern alles nachmacht, klappt man auch im heutigen Europa in die Haende, als Ausdruck der Begeisterung. Speziell als Ausdruck der Begeisterung fuer politische taetige Texaner!! Anmerkung: Zuviel, und vor allem falsches Haendeklatschen tut weh!

J. Fesenmair, München

Händeklatschen ist nicht ein Zeichen der Begeisterung, sondern ein Zeichen der Anerkennung.

Annelies Popp, Nürnberg

Mit Begeisterung erzeugen hat die Urform nichts zu tun. Sie wurde "erfunden" um Tiere und böse Geister zu verjagen.

Wolfgang Balschun, 23795 Bad Segeberg

Psalm 134,2 - Das Empfinden von Freude und Begeisterung wird manchmal auch durch Händeklatschen zum Ausdruck gebracht ...

Popo Cate, Petl

Das ist doch ganz einfach: Und zwar....äh....hm....wie war das nochmal?

L. Merfudd

Weil's mit den Fuessen schwieriger ist.

Palm,Aachen

...von den Affen Es ist eine der erlernten motorischen Ausdrucksweisen der seit Millionen Jahren etablierten Gebährdensprachen, welche die meisten Mensche (noch) beherrschen

Rudi Schneidhofer, Rosenheim

Im früherem Mittelalter als es noch kein Autan gab, hielt ein Volksredner in Mecklenburg-- Vorpommern eine längere Rede, und bei der Mückenplage zur damaligen Zeit und auch noch Heute, klatschten die Leute wie verrrückt in die Hände.

Monika Schmidt, Stuttgart

Mit dem Händeklatschen bestätige ich der anderen Person mein Wohlwollen. Einen SUPERSTAR kann ich in den seltestens Fällen in die Arme nehmen und zur Bestätigung und Beruhigung auf den Rücken klopfen.

Hans Dampf, Müffelhausen

Früher wurde, um seiner Begeisterung Gehör zu verschaffen, gerülpst und gefurzt. Durch die extreme Geruchsbelästigung in geschlossenen Räumen, wie etwa Theatern, wurde hiervon jedoch bald wieder Abstand genommen....

Lakis Sauerborn, Andernach

Ich glaube dass hat seinen Ursprung in den heissen Regionen des alten Ägyptens und des Zweistromlandes. Fliegen waren und sind dort ein Riesenproblem, und mit dem Händeklatschen tötet man eine symbolisch. Und ich denke es hat sich dann eingebürgert dass man um jemanden Anerkennung zu zeigen symbolisch viele Fliegen zerklatschte. Dies wurde dann auch von Völkern in kälteren Regionen übernommen, wäre der Brauch heute entstanden würden wir wohl Fliegenklatschen verwenden.

Brakensiek

von den Steinzeitmenschen, die Ihre Begeisterung ( z. B. die Erfindung von Wergzeugen, so lautstark kund taten.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(