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Schwarzes Gold Öl im Wert von bis zu einer Billionen US-Dollar in Texas entdeckt

Ölquelle
In Texas wurde ein gigantisches Ölfeld entdeckt
© Picture Alliance
Bis zu 20 Milliarden Barrel Öl könnten unter dem texanischen Sand schlummern: In den USA wurde der womöglich größte Ölfund der US-Geschichte gemacht. Das Schwarze Gold könnte einen Wert von über 900 Milliarden US-Dollar haben.

Bei diesen Zahlen verschlägt es einem fast die Sprache: In den USA ist ein gigantisches Ölfeld entdeckt worden, das alle bisherige Funde in den Schatten stellen könnte. Laut der Wissenschaftsbehörde US Geological Survey (USGS) befindet sich in Westtexas ein Ölfeld immensen Ausmaßes. Bis zu 20 Milliarden Barrel Öl könnten in Schiefer-Schichten unter der texanischen Erde schlummern. Zum Vergleich: 2015 wurden weltweit täglich 96 Millionen Barrel gefördert. Laut USGS sollen sich zudem 16 Billionen Kubikfuß Erdgas sowie 1,6 Milliarden Barrel an Flüssiggas befinden.

"Dass es sich um die größte Schätzung eines durchgängigen Ölfelds handelt, die wir jemals gemacht haben, zeigt, dass sogar in Gegenden die bereits Milliarden Barrel an Öl produziert haben noch das Potential existiert, Milliarden weitere zu finden", so Walter Guidroz, Programmkoordinator bei der USGS. Besonders der technologische Fortschritt erlaube es, neue Ressourcen zu fördern. Bislang befinden sich bereits 3000 Ölquellen in der Region.

Donald Trump will auf fossile Energieträger setzen

Viele Firmen greifen bei der Förderung auf die stark umstrittene Fördermethode des Frackings zurück. Der Ölfund dürfte auch dem designierten US-Präsidenten Donald Trump in die Karten spielen, der bereits angekündigt hat, neue Öl, Gas und Kohle-Betriebe zu öffnen. Trump hatte sich in der Vergangenheit mehrfach als Skeptiker des Klimawandels geoutet.

Schwarzes Gold: Öl im Wert von bis zu einer Billionen US-Dollar in Texas entdeckt

Allerdings hat die Denkfabrik "Oil Change International" im September einen Bericht veröffentlicht, der eine drastische Prognose in Aussicht stellt: Demnach reichen alle aktiven Kohle-, Gas und Ölförderbetriebe dafür aus, die Welt durch ihren CO2-Ausstoß über die Grenze von zwei Grad globaler Erwärmung zu drücken. Sollte dies geschehen, wären Folgen für die Erde drastisch. Gefährliche Hitzewellen, ein steigender Meeresspiegel und extreme Wetterphänomene könnten Millionen Menschen obdachlos werden lassen.


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