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Konferenz in Santa Marta

Deutschland: Konferenz in Santa Marta ist "Meilenstein" für Ausstieg aus fossilen Energien

Zum Abschluss der internationale Konferenz für einen Ausstieg aus den fossilen Energien in Kolumbien hat ein Vertreter der Bundesregierung eine positive Bilanz gezogen. Die Konferenz sei ein "Meilenstein", da sich erstmals "über 50 Staaten aus allen Regionen der Welt in dieser Breite und Intensität zusammengefunden (haben), um konkrete Schritte für den Ausstieg aus Öl, Gas und Kohle zu beraten", erklärte Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth (SPD) am Donnerstag aus der kolumbianischen Küstenstadt.
Ein Monarchfalter in Mexiko

WWF-Zählung: Gefährdete Monarchfalter erholen sich trotz andauernder Bedrohung

Der Bestand des Monarchfalters hat sich merklich erholt. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Dienstag veröffentlichte Erhebung der Umweltschutzorganisation WWF, die den Bestand der Schmetterlinge in ihrem Winterquartier im mexikanischen Hochland untersucht hat. In der aktuellen Saison registrierten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler insgesamt neun Kolonien der Tiere, die zusammen eine Waldfläche von 2,93 Hektar umfassten. Das entspricht einem Anstieg von 64 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Frosch in einem Teich in Süddeutschland

Koalition will für Ausbau von Straßen und Schienen Verbandsklagerecht einschränken

Mehr Straßen, Schienen und Brücken, dafür weniger Klagen und Umweltprüfungen: Die Bundesregierung will für einen schnelleren Ausbau der Infrastruktur das Umweltverbandsklagerecht einschränken. "Naturschutz bleibt wichtig, aber er kann jetzt nicht mehr durch endlose Verfahren dringend notwendige Maßnahmen blockieren", betonte Kanzler Friedrich Merz (CDU) am Donnerstag. Umweltschützer kritisierten das scharf: Die Einigung verstoße "eklatant" gegen ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), erklärte die Deutsche Umwelthilfe (DUH).
Frosch im Teich

Naturschützer kritisieren von Koalition geplante Einschränkung von Verbandsklagerecht

Umweltschützer haben den Beschluss des Koalitionsausschuss auf eine Einschränkung des Umweltverbandsklagerechts für einen schnelleren Ausbau der Infrastruktur scharf kritisiert. Damit werde "die europarechtlich garantierte Rolle dieser Verbände als Anwälte der Natur beschnitten", erklärte die Klimachefin des WWF Deutschland, Viviane Raddatz, am Donnerstag. "Wenn der Staat Natur- und Umweltschutz bei Infrastrukturprojekten nicht mehr sicherstellt, ist es die Aufgabe der Zivilgesellschaft, genau darauf zu achten."