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Wasserkatastrophen Reißende Fluten


Wie Flutwellen, Sturmfluten und riesige Tsunamis entstehen.

Tsunami

Ein Tsunami (japanisch: große Welle) ist eine riesige Meereswoge, die durch ein untermeerisches Erdbeben hervorgerufen wird. Weitere Ursachen können untermeerische Bergstürze oder Vulkanausbrüche sein.

Vermutlich wird die große Ozeanwelle ausgelöst, wenn der Ozeanboden im Zuge des Bebens schräg gestellt oder versetzt wird. Tsunamis entstehen dort, wo eine hohe seismische oder vulkanische Aktivität herrscht: an den Rändern der Kontinentalplatten. Im Besonderen betroffen ist die sogenannte zirkumpazifische Zone, die über eine Länge von 32.500 Kilometern den Pazifischen Ozean säumt.

Tsunamis treten selten auf, sind aber dann von vernichtendem Ausmaß. Sie können Hunderte von Kilometern über die Tiefsee zurücklegen und dabei Geschwindigkeiten von etwa 725 bis 800 Stundenkilometern erreichen. Bis die Tsunami-Welle die Küste erreicht, kann sie zu einer Wassermauer geworden sein, die sich 15 Meter oder höher auftürmt.

Flutwellen

Flutwellen sind Wasserfronten, die entstehen, wenn große Wassermengen (z.B. aufgrund heftiger Regenfälle) schneller in Flussmündungen oder Buchten eindringen, als sie stromaufwärts abfließen können. Große Flutwellen bilden sich regelmäßig beispielsweise an den Flussmündungen des Amazonas.

Sturmflut

Eine Sturmflut ist ein außergewöhnlich hoher Meeres-Wasserstand an Gezeitenküsten. Sturmfluten werden durch starke Winde in Kombination mit Springfluten bei Voll- und Neumond verursacht. Die Sturmfluten in den Jahren 1953, 1962 und 1976 verursachten an großen Teilen der niederländischen und deutschen Nordseeküste katastrophale Verwüstungen und forderten Hunderte von Todesopfern.


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