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Stiftung Warentest - Sat-Empfänger: Eine Frage des Typs

Einfache Empfänger reichen allemal, denn Bild und Ton überzeugen.

Die Zeiten sind längst vorbei, in denen der Zuschauer die Wahl zwischen nur drei Fernsehprogrammen hatte. Satelliten im Orbit ermöglichen Hunderte von Sendern. Wer sie auf den Fernseher bringen will, braucht eine Schüssel auf dem Dach oder Balkon und einen Satellitenempfänger. Je nach Fernsehtyp passen andere Empfänger: Einfache Boxen, Empfänger zum Aufnehmen oder solche für Internetdienste. Die Stiftung Warentest hat 13 Empfänger für scharfe HD-Bilder verglichen.

Wer nur schönen Fernsehgenuss erwartet, ist mit einem einfachen Gerät gut beraten und liegt mit dem Empfänger ohne große Extras von Kathrein richtig. Die Box beschränkt sich auf Grundfunktionen. Sendungen auf eine externe Festplatte aufzuzeichnen, ist nicht möglich. Zum Fernsehen reichen die einfachen Empfänger aber allemal: Denn Bild und Ton überzeugen.

Empfänger für Internetbegeisterte

Alle, die frei sein wollen von festen Programmzeiten, schätzen es, auch aufzuzeichnen - etwa weil sie nie zur Lieblingssendung zuhause sind. Mit externer USB-Festplatte oder Speicherstick ist aufnehmen und später ansehen kein Problem. Gut eignet sich hierfür der getestete Technisat. Ein anderes Modell zum Aufnehmen kommt von Vantage. Als einziges im Test bietet es einen zweiten Empfänger: So kann der Zuschauer gleichzeitig eine Sendung sehen und eine andere aufzeichnen. Dennoch enttäuscht Vantage: Bei zwei von drei gekauften Empfängern erscheint im Test eine Fehlermeldung und die Geräte geben den Geist auf - ein klarer Fall für einen Umtausch.

Wer darüber hinaus Filme aus Internet-Mediatheken und -Videotheken sehen möchte, ist bei Humax richtig. Internetfähige Empfänger wie dieser zeigen sich als Multimediatalente und öffnen die Tore zum weltweiten Web. Nutzer können sich damit nach Lust und Laune Videos auf den Fernseher holen. Freies Surfen oder E-Mails schreiben gehört jedoch nicht zum Angebot. Auch warten die Empfänger für Internetbegeisterte mit HbbTV auf: Hinter den fünf Buchstaben versteckt sich ein Portal für Internetangebote der Sender, es soll den verstaubten Videotext ersetzen. Ein Druck auf die Fernbedienung und es ploppen Informationen zur Sendung auf, optisch gut strukturiert und in HD-Qualität.

Nicht immer volle HD-Qualität

Alle 13 Boxen empfangen die HD-Sender der öffentlich-rechtlichen Programme ARD, ZDF und Arte. Die Privaten senden fast alle verschlüsselt. Eine Chipkarte dient als Schlüssel zu HD-Bildern bei RTL, Pro Sieben und Co. HD+ heißt das Programmangebot. Zwei Wege gibt es: Der HD+-Schlüssel ist entweder schon eingebaut oder die Nutzer kaufen ein Modul für den CI+-Schacht. Wer nicht zahlen will, kann die Sender - wie früher auch - in Standardauflösung (SDTV) sehen.

Doch nicht alle HD-Sendungen laufen tatsächlich in voller HD-Qualität. Viele werden nur hochgerechnet und sind damit zwar besser als der Standard, reichen an echtes HDTV aber nicht heran.

Alle Informationen über den Test finden sie auf test.de sowie in der Ausgabe 04/2011 der Zeitschrift "test".

Stiftung Warentest
Themen in diesem Artikel
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.