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Wulff-Affäre: Groenewold schlägt Justiz-Deal aus

Die Wulff-Affäre schwelt weiter: Einem Medienbericht zufolge lehnt Filmproduzent David Groenewold den Deal der Staatsanwaltschaft ab - bei einem Prozess müsste auch Wulff vor Gericht erscheinen.

Die Affäre um den ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff wird voraussichtlich doch ein Nachspiel vor Gericht haben: Einem Bericht der "Bild am Sonntag" (Bams) zufolge will der zweite Beschuldigte, der Filmproduzent David Groenewold, einen von der Staatsanwaltschaft angebotenen Deal ablehnen.

Laut "Bams" rechnen sich die Anwälte von Groenewold gute Chancen in dem Prozess aus, weil die Beweislage der Strafverfolger eher dünn sein soll. Groenewold soll eine Hotelübernachtung von Wulff zum Teil übernommen haben. Im Gegenzug soll sich der Politiker für ein Filmprojekt des Produzenten eingesetzt haben.

"Meine Ehre ist nicht käuflich"

Groeneweld sei seinem Umfeld zufolge von seiner Unschuld überzeugt und will es auf einen Prozess ankommen lassen. Freunden sagte er laut "Bams": "Meine Ehre ist nicht käuflich." Die Staatsanwaltschaft Hannover hat ihm angeboten, gegen Zahlung von 30.000 Euro sein Verfahren einzustellen. Ansonsten will sie Anklage erheben.

Auch Wulff selbst hatte von der Staatsanwaltschaft ein entsprechendes Angebot über 20.000 erhalten – im Gegenzug soll das Verfahren gegen ihn eingestellt werden. Der Ex-Bundespräsident hat sich jedoch noch nicht dazu geäußert, ob er einem solchen Deal zustimmen wird. Durch Groenewolds Entscheidung wäre er wohl gezwungen, als Zeuge im Prozess gegen seinen langjährigen Freund auszusagen.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.