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Nicht zum Wahlkampf eingeladen Pastorin weist Donald Trump mitten in Rede zurecht

Damit hatte Donald Trump wohl kaum gerechnet: Bei einer Rede in einer Kirche in Flint im US-Bundesstaat Michigan wird der Republikaner von der Pastorin der Gemeinde unterbrochen.

„Wir haben Sie eingeladen, damit Sie uns danken können, für das, was wir in Flint getan haben, nicht damit Sie eine politische Rede haltNichten“.
Reverend Faith Green Timmons der Bethel United Methodist Church schneidet Trump das Wort ab, nachdem er Hillary Clinton attackiert hatte.

Laut Trump trägt sie Mitschuld an der Wasserkrise, die aktuell in Flint herrscht. Die Stadt in Michigan war 2014 international in die Schlagzeilen geraten. Denn seit das Wassernetz dort an den Flint River angeschlossen wurde, ist das Trinkwasser verseucht. Zeitweise galt der Notstand in Michigan. Die Bethel United Methodist Church hilft der Stadt mit Frischwasserlieferungen.
Weil in Flint vor allem Afroamerikaner wohnen, wird Trumps Besuch als Versuch gewertet, dieser Wählergruppe zu imponieren. Das ging dann wohl nach hinten los.
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Donald Trump sah die Einladung in einer Kirche in Flint im US-Bundesstaat Michigan zu sprechen wohl als Wahlkampfauftritt an. Doch der Republikaner hat seine Rechnung ohne die Pastorin der Kirche gemacht - die ihn deutlich an den Zweck seiner Rede erinnert.
Von Ulrike Drevenstedt

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