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Reise durch Russland: Wenn Wolgograd für einen Tag zu Stalingrad wird

Nach dem Zweiten Weltkrieg stand hier kein Stein mehr auf dem anderen. Wolgograd ist das ehemalige Stalingrad. Doch einmal im Jahr steht die alte Stadt  wieder aus den Ruinen auf. 

Die Bewohner von Wolgograd feiern den 73. Jahrestag des Sieges auf dem "Platz der Gefallenen Kämpfer".

Die Bewohner von Wolgograd feiern den 73. Jahrestag des Sieges auf dem "Platz der Gefallenen Kämpfer".

Die Fotostrecke zeigt, wie die Bewohner von Wolgograd den 73. Jahrestag des Sieges über Nazi-Deutschland feiern. Wolgograd ist das ehemalige Stalingrad. Wie viele hunderttausende Menschen hier während des Zweiten Weltkrieges gestorben sind, kann bis heute niemand genau sagen. Die Wehrmacht warf ungefähr eine Million Bomben auf der Stadt ab.

Heute wird der krieg einerseits glorifiziert, andererseits vergessen. Die Rekonstrukteure des Klubs "Pechotinez" (Infanteriesoldat) wollen den Krieg zwischen Russland und Deutschland wieder greifbar machen. Sie rekonstruieren Uniformen, Kriegsgeräte und spielen Schlachten nach. Die Uniform eines Wehrmachtsoldaten kostet übrigens umgerechnet mehr als 1000 Euro, die sowjetischen etwa die Hälfte. Die Werkstatt des Clubs ist voll mit alten Kanistern, Panzerketten, Kühlerhauben, Schrauben. Sogar ein Panzer wurde hier schon zusammengebaut.

ivi
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