Hilfsflotte

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Die israelische Aktivistin Zohar Chamberlain Regev (M.)

Gaza-Flotte: Aktivisten warten auf Rückführung - Empörung über israelischen Umgang

In Israel haben mehr als 400 Mitglieder einer Gaza-Hilfsflotte auf ihre für Donnerstag angekündigte Rückführung gewartet. Die internationale Empörung über die israelische Behandlung der Aktivisten schlug derweil weiter Wellen. Nach der Verbreitung eines erniedrigenden Videos der festgesetzten Aktivisten durch den rechtsextremen israelischen Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir bestellte Polen den israelischen Geschäftsträger in Warschau ein. 
Ben Gvir am 14. Mai in Jerusalem

Israel: Minister Ben Gvir löst mit Video von Gaza-Aktivisten Welle der Empörung aus

Der rechtsextreme israelische Sicherheitsminister Itamar Ben Gvir hat mit einem die Aktivisten einer Gaza-Hilfsflotte erniedrigenden Video eine internationale Welle der Empörung ausgelöst. Die USA und die EU und auch Länder wie Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien äußerten am Mittwoch scharfe Kritik an den Aufnahmen, auf denen die gefangengenommenen Aktivisten gefesselt und auf Knien zu sehen sind, während Ben Gvir eine israelische Flagge schwenkt. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu distanzierte sich von dem Video.
Schiffe der Global Sumud Flotilla

Israel stoppt neue Hilfsflotte für den Gazastreifen - Aktivisten festgesetzt

Israel hat erneut Dutzende Schiffe einer Hilfsflotte für den Gazastreifen abgefangen und Aktivisten an Bord festgenommen - darunter die Schwester der irischen Präsidentin Catherine Connolly. Die israelischen Streitkräfte hätten "einen böswilligen Plan" vereitelt, die gegen die "Hamas-Terroristen in Gaza" gerichtete Blockade zu durchbrechen, erklärte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Montag. Die Organisation Global Sumud Flotilla warf Israel "Verstöße gegen das internationale Seerecht und die Entführung friedlicher Zivilisten" vor. Die rund 50 Schiffe waren am Donnerstag im Südwesten der Türkei in See gestochen.
Thiago Ávila vor Gericht

Gaza-Hilfsflotte: Italienische Justiz ermittelt wegen Freiheitsberaubung

Wegen der Festnahme von Aktivisten der Gaza-Hilfsflotte durch Israel hat die Staatsanwaltschaft Rom laut italienischen Medien Ermittlungen wegen Freiheitsberaubung aufgenommen. Den Berichten vom Montag zufolge wurden bei der italienischen Justiz drei Anzeigen eingereicht, nachdem israelische Streitkräfte am vergangenen Donnerstag die Flotte im Mittelmeer festgesetzt und zwei Aktivisten zur Befragung nach Israel gebracht hatten. Die beiden Männer hatten sich zum Zeitpunkt der Festnahme auf einem Schiff unter italienischer Flagge befunden.
Boote der Gaza-Flotte vor Kreta

Zwei Aktivisten von Gaza-Hilfsflotte in Israel in Gewahrsam - Scharfe Kritik Spaniens

Nach dem Abfangen einer Gaza-Hilfsflotte durch Israel im Mittelmeer sind zwei der Aktivisten in Israel in Gewahrsam. Ein Gericht habe den Arrest des Spaniers Saif Abu Keshek und des Brasilianers Thiago Ávila um zwei Tage verlängert, sagte eine Vertreterin der Menschenrechtsgruppe Adalah am Sonntag. Laut Anwälten der Gruppe beklagten die Männer "folterähnliche" schwere Misshandlungen. Spaniens Außenministerium kritisierte das israelische Vorgehen scharf.