Naypyidaw

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Stimmauszählung in Naypyidaw

Junta-nahe Partei sieht sich als Sieger von erster Wahl-Phase in Myanmar

Nach der ersten Phase der Parlamentswahl in Myanmar beansprucht die Junta-nahe Partei USDP den Sieg für sich. In 82 von 102 bereits ausgezählten Wahlbezirken habe die USDP gesiegt, sagte ein ranghoher Parteivertreter am Montag der Nachrichtenagentur AFP. In der Hauptstadt Naypyidaw habe die Partei alle acht Stimmbezirke gewonnen. Beobachter hatten den Urnengang bereits im Vorfeld als "Scheinwahl" kritisiert; die Opposition ist weitestgehend von der Wahl ausgeschlossen. 
Myanmars Junta-Chef Min Aung Hlaing bei der Stimmabgabe

Erste Runde der Parlamentswahl in Myanmar beendet

Erstmals seit dem Putsch gegen die demokratische Regierung von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi vor fünf Jahren hat die Militärjunta in Myanmar eine Parlamentswahl abgehalten. In den von der Junta kontrollierten Gebieten ging am Sonntag um 16 Uhr (Ortszeit, 11.30 Uhr MEZ) die erste von drei Wahlrunden zu Ende, wie ein AFP-Reporter berichtete. Junta-Chef Min Aung Hlaing sprach von einer "freien und gerechten Wahl". Die meisten Oppositionsparteien des südosasiatischen Landes wurden bereits vor der Wahl aufgelöst.
Rettungskräfte in Mandalay

Mann in Myanmar fünf Tage nach Erdbeben lebend aus Trümmern geborgen

Fünf Tage nach dem verheerenden Erdbeben in Myanmar ist ein Mann lebend aus den Trümmern geborgen worden. Der 26-Jährige sei in der Nacht von einem Team aus türkischen und einheimischen Rettungskräften aus den Trümmern eines Hotels in der Hauptstadt Naypyidaw befreit worden, teilten die Feuerwehr und die Militärregierung des südostasiatischen Landes am Mittwoch mit. International steht die Junta verstärkt in der Kritik, weil sie trotz der Katastrophe unvermindert gegen bewaffnete Rebellengruppen kämpft.