William Ruto

Artikel zu: William Ruto

Soldaten und zahlreiche Trauernde in Nairobi

Zwei Tote bei Staatsbegräbnis des kenianischen Oppositionsführers Odinga

Beim Staatsbegräbnis des kenianischen Oppositionsführers Raila Odinga sind in einem Gedränge mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 160 Menschen seien bei der Trauerzeremonie im Nyayo-Stadion in Nairobi verletzt worden, teilte die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen am Freitag mit. Am Vortag waren in dem Stadion laut Menschenrechtsaktivisten drei Menschen durch Schüsse von Sicherheitskräften getötet worden. 
Raila Odinga

Langjähriger kenianischer Oppositionschef Odinga mit 80 Jahren gestorben

Der langjährige kenianische Oppositionsführer Raila Odinga ist tot. Er starb am Mittwoch im Alter von 80 Jahren während eines Besuchs in Indien, wie die dortige Polizei mitteilte. Odinga sei während eines Spaziergangs zusammengebrochen und dann im Krankenhaus für tot erklärt worden. Odinga war in den vergangenen Jahrzehnten eine prägende Figur der kenianischen Politik, auch wenn er fünf Mal bei Präsidentschaftswahlen unterlag.
Der Grand Ethiopian Renaissance Dam (Gerd) in Äthiopien

Äthiopien weiht umstrittenen Mega-Staudamm am Nil ein

Vor dem Hintergrund regionaler Spannungen hat Äthiopien einen umstrittenen riesigen Nil-Staudamm zur Stromproduktion eingeweiht. Der Grand Ethiopian Renaissance Dam (Gerd) sei "ein großer Erfolg für alle schwarzen Menschen", sagte der äthiopische Regierungschef Abiy Ahmed bei der Eröffnungsfeier am Dienstag. Das Großprojekt hatte in den vergangenen Jahren für massive Spannungen zum flussabwärts gelegenen Nachbarn Ägypten gesorgt. 
Boniface Mwangi

Kenia lässt Terrorvorwürfe gegen bekannten Menschenrechtsaktivisten fallen

Nach breiter Kritik hat Kenia am Montag Terrorvorwürfe gegen den bekannten Menschenrechtsaktivisten Boniface Mwangi fallen gelassen. Stattdessen wird ihm nun illegaler Munitionsbesitz vorgeworfen. Mwangi war am Samstag festgenommen und der Förderung "terroristischer Handlungen" beschuldigt worden, was er zurückwies. In dem ostafrikanischen Land hatte es zuletzt tödliche Proteste gegen Präsident William Ruto gegeben.
Demonstranten in Nairobi

Krankenhaus: Zwei Tote bei Protesten gegen Regierung in Kenia

Bei Protesten gegen die Regierung in Kenia sind zwei Demonstranten getötet und hunderte verletzt worden. Zwei Menschen seien in Matuu, etwa hundert Kilometer von der Hauptstadt Nairobi entfernt, durch Schüsse getötet worden, sagte ein Verantwortlicher eines Krankenhauses am Mittwoch. Kenianische Medien berichteten, die Polizei habe auf Demonstranten geschossen. Bei gewaltsamen Zusammenstößen in Nairobi wurden nach Angaben des Rettungsdienstes mindestens 300 Menschen verletzt.