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Brexit-Fahrplan von Theresa May Großbritannien will aus europäischem Binnenmarkt raus

Die britische Premierministerin Theresa May
Die britische Premierministerin Theresa May
© Kirsty Wigglesworth/AP/DPA
Die britische Premierministerin Theresa May hat ihren Brexit-Fahrplan vorgestellt. Darin kündigt sie einen harten Schnitt mit Europa an. Großbritannien soll aus dem Binnenmarkt austreten.

Die britische Premierministerin Theresa May hat ihren Brexit-Fahrplan vorgestellt und dabei einen harten Schnitt zu Europa angekündigt. Großbritannien werde nach dem Brexit kein Teil des europäischen Binnenmarktes mehr sein. Dennoch strebe sie "gute Handelsbeziehungen". Dafür warb sie für ein Freihandelsabkommen mit der EU. Außerdem soll den finalen Deal mit der EU soll das britische Parlament absegnen.

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Die Rede der britischen Premierministerin Theresa May

  • Finn Rütten
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    Die wichtigsten Punkte von May:

    Der Brexit bedeutet für May, dass Großbritannien aus dem europäischen Binnenmarkt austreten wird. Man wolle kein Mitglied sein, strebe aber eine Partnerschaft samt Freihandelsabkommen an, so May.

    Über den abschließenden Deal mit der EU soll das britische Parlament entscheiden.

    Mehrfach sagte sie, dass es ihr nicht um einen Rückschritt gehe, sondern darum, ein "starkes, globales Großbritannien aufzubauen". Sie wolle sich nicht nur auf die EU konzentrieren, sonder Handelsbeziehung "mit der ganzen Welt" wiederbeleben.

    Für Großbritannien sei es "wichtig", die Kontrolle über die eigenen Gesetze und über die Zuwanderung zurückzubekommen. Außerdem lägen ihr faire Arbeitsbedingungen in ihrem Land besonders am Herzen.

  • Finn Rütten
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    Allerdings gehe May "nicht davon aus, dass die Verhandlungen scheitern". Sie sei "zuversichtlich".

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    Doch sollten die Verhandlungen scheitern, hätte das negative Auswirkungen auf die Wirtschaft innerhalb der EU. Großbritannien sei für viele Branchen ein wichtiger Markt.

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    Auch wenn sie nicht daran glaube, sei ihr klar: "Kein Deal für Großbritannien ist besser als ein schlechter Deal für Großbritannien."

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    Großbritannien habe eine besondere Rolle beim Thema Sicherheit. Der "einzigartige Geheimdienst und die starke Armee" seien essenziell für die Sicherheit Europa. "Großbritannien wird ein guter Nachbar der EU sein."

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    Während der Verhandlungen soll nur das kommuniziert werden, was "wichtig für unsere nationale Interessen ist." Es sei nicht ihre Aufgaben, den Medien tägliche Updates zu liefern. Sie glaube an einen "guten, funktionierenden Deal mit der EU".

  • Finn Rütten
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    Bis hierhin zusammengefasst: May will Kontrolle über die eigenen Gesetze und die Zuwanderung und ein "globales Großbritannien". Mit der EU will man ein Freihandelsabkommen und Kooperation auf mehreren Ebenen. "Es wird eine neue, starke Partnerschaft."

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    May will Großbritannien aus dem europäischen Binnenmarkt führen. "Wir streben keine Mitgliedschaft im Binnenmarkt an."

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    In den Bereichen Kriminalität, Terrorismus und Außenpolitik werde man mit der EU kooperieren.

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    May will "so viele Handelshindernisse wie möglich" abschaffen.

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    Allerdings dürfe sich Großbritannien nicht mehr "nur auf die EU konzentrieren, sondern global handeln".

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    Es soll ein Freihandelsabkommen mit der EU geben, das beidseitig den Handel erleichtern soll.

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    Man wolle einen "möglichst freien Handel" zwischen EU und Großbritannien. Dies bedeute aber nicht, dass man zum EU-Markt dazugehören möchte.

  • Finn Rütten
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    Fairness bedeute auch, sich um die Belange von EU-Bürgern zu kümmern, die in Großbritannien leben, sowie um die der Briten, die in der EU leben.

  • Finn Rütten
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    Die Zuwanderung dürfe nicht zu groß werden, weil diese "Schulen und Infrastruktur unter Druck" setze und die Löhne senken würde.


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