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US-Präsident vor Kongress: Elegante Anzüge und keine Morgentweets - droht ein normaler Donald Trump?

Statt des sonst üblichen roten Senkrechtbalkens trug er bei seiner jüngsten Rede vor dem US-Kongress eine dezente Krawatte. Er twittert kaum noch am Morgen und wenn, klingt er milde.  Wird Donald Trump plötzlich präsidial?

Donald Trump Krawatte

Thank you! Donald Trump mit dezenter Krawatte und geschlossenem, obersten Jacketknopf nach seiner Rede vor dem US-Kongress

Das Aufatmen über den neuen Chef im Weißen Haus war fast in jeder Zeile zu lesen: "Für eine übergroße Persönlichkeit wie ihn, hat er den Ton deutlich abgemildert." Oder: "Lange hat sich die Öffentlichkeit gefragt, ob er wohl jemals präsidial wirken würde." Fast alle Medien, ganz gleich ob Trump-kritisch oder Trump-freundlich, waren sich nach seiner Rede vor dem US-Kongress einig: Zumindest sein Auftreten war seines Amtes würdig. Und geradezu erleichtert beantwortete der US-Wirtschaftsdienst "Bloomberg" seine in der Überschrift gestellte Frage "Kleidet sich Donald Trump endlich wie ein Präsident?" mit einem Ja.

Selbst Donald Trumps Haare waren nicht brassy

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Trumps unbeholfener Stil mit teuren, aber sackartigen Anzügen und zauseligen Haaren, hatte das Modemagazin GQ vor kurzem zu einem "Makeover"-Video inspiriert. Möglicherweise hat er die Anregungen angenommen. Bei seiner Rede, notiert "Bloomberg" trug er eine schmalere Krawatte mit blau-weißen Querstreifen, statt dem knallroten Senkrechtbalken, der ihm sonst bis weit über den Gürtel baumelt. Sein Jackett war am obersten Knopf geschlossen, wie es üblich ist, weil Anzüge dadurch körperbetonter wirken. Ja, selbst die Frisur sei nicht so "brassy" gewesen, wie jemandem auffiel. Brassy ist ein Wort, das sich unmöglich übersetzen lässt, aber wie kein anderes das Haupthaar des Präsidenten beschreibt: Es bedeutet sowohl ordinär als auch messingfarben. "Der Präsident klang und sah aus wie der Führer, der er ist", sagte seine Sprecherin Hope Hicks später trocken.


Wächst er in das schwerste Amt der Welt rein?

Kann es also sein, dass Donald Trump doch, langsam aber sicher, in das Amt hineinwächst, von dem es heißt, es sei der schwerste Job der Welt?

Es gibt noch andere Hinweise, die diese Vermutung nahelegen: Trumps Lieblingswaffekanal Twitter. Bis vor wenigen Wochen schauten viele deutsche Journalisten nach der Mittagspause als erstes bei @realdonaldtrump vorbei. Zu dieser Zeit ist es in den USA morgens, Trump steht gewöhnlich auf und tut als allererstes kund, welche Laus ihm nun wieder über die Leber gelaufen ist. Oft schimpft er dann über die "Lügenpresse", über "organisierte Proteste" gegen ihn oder über die zahlreichen undichten Stellen im Weißen Haus. Doch seit einigen Tagen müssen die Reporter auf ihren Empörungsnachtisch verzichten. Nicht nur, dass Trump manchmal erst spät am amerikanischen Abend mit der Twitterei beginnt, er hat auch schon seit vier Tagen niemanden mehr beschimpft oder beleidigt.

Bei jedem US-Staatsoberhaupt wäre dieser Umstand der Normalfall, mithin also eine Nicht-Nachricht. Doch ein nahezu höflicher Twitterpräsident Trump fällt auf. So sehr, dass der TV-Sender CNN sogar eine Uhr auf seiner Seite installiert hat, die zählt, wie viele Tage, Stunden, Minuten und Sekunden der Präsident schon ausfall- und unfallfrei im Kurznachrichtendienst unterwegs ist. Wie gesagt: mehr als vier Tage.

Am Tag danach einfach nur: "Thank you!"

Dennoch gab es ein Posting, das Trumps Follower etwas ratlos zurückließ, obwohl es einfach nur aus einer Höflichkeit bestand. "Thank you", rief er am Tag nach seinem Auftritt in die Runde. In Großbuchstaben und mit Ausrufezeichen. Vielleicht bedankte sich der Präsident einfach nur für den ungewohnten Zuspruch nach seiner Rede. Die Nachrichtenagentur Reuters allerdings hat noch eine andere Vermutung: Sie spekuliert darüber, dass womöglich Trumps Tochter Ivanka für den sanften Grundton seiner Ansprache verantwortlich sei - und das Dankeschön ihr galt. Wenn das so weitergeht, droht der Neue im Weißen Haus am Ende doch zu einem ganz gewöhnlichen US-Präsident zu werden. 


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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(