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Abschluss von Lebens- oder Rentenversicherungen Versicherer diskutieren Höchstgrenze für Maklerprovisionen


Der Verband der Deutschen Versicherungswirtschaft setzt sich für eine Höchstgrenze für Vermittlerprovisionen bei Lebens- und Rentenversicherungen ein. Anlass sei die Kritik von Verbraucherschützern.

Die deutschen Versicherer diskutieren eine Höchstgrenze für Vermittlerprovisionen bei Lebens- und Rentenversicherungen. Anlass seien die aktuelle Niedrigzins-Phase und die Kritik von Verbraucherschützern und Politik, sagte eine Sprecherin des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) der "Süddeutschen Zeitung" vom Dienstag. Ziel sei es, nach der Bundestagswahl von der neuen Bundesregierung eine entsprechende gesetzliche Regelung zu fordern. Damit wollten die Versicherer auch eine Position zu möglichen entsprechenden Forderungen des Gesetzgebers vorbereiten.

Beim Abschluss von Lebens- oder Rentenversicherungen sind häufig sehr hohe Provisionen fällig, die an die Vermittler ausgezahlt werden. Sie führen dazu, dass Kunden bei frühzeitiger Kündigung ihres Vertrages häufig viel Geld verlieren. Verbraucherschützer kritisieren dies seit langem, auch von der Europäischen Kommission kamen wiederholt Forderungen nach einem Ende der Praxis. In einigen europäischen Ländern sind solche Provisionen bei Altersvorsorge-Produkten ganz verboten.

ds/AFP AFP

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