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Parteifinanzen: Gold-Shop lässt AfD-Kasse klingeln

210.000 Euro in 48 Stunden: Der Goldhandel der Alternative für Deutschland erweist sich für die Eurokritiker als voller Erfolg. Nach dem Start am Mittwoch ist bereits die erste Münze ausverkauft.

Es ist eine ungewöhnliche Idee, aber sie hat Erfolg: Seit Mittwoch verkauft die Alternative für Deutschland (AfD) in ihrem Online-Shop Goldmünzen - und die gehen weg wie geschnitten Brot. Eine der fünf Münzen war am Freitag bereits ausverkauft. AfD-Sprecher Christian Lüth sagte, die Partei habe in den ersten 48 Stunden bereits Gold für mehr als 210.000 Euro verkauft.

Die rechtskonservative Partei will mit dem Verkauf von Goldbarren und -münzen ihre Parteifinanzen sanieren. Sie hofft, dadurch zwei Millionen Euro zu erlösen. Denn nur dann würde sie nicht nur drei Millionen Euro an staatlichen Zuschüssen für 2014 erhalten, sondern die ihr maximal zustehende Summe von fünf Millionen Euro. Maßstab für die Verteilung der staatlichen Zuschüsse ist neben dem Wahlerfolg und den Mitgliedsbeiträgen einer Partei auch die Summe der eingenommenen Spenden.

Viele Anhänger der AfD sind für einen Ausstieg aus dem Euro und wünschen sich die D-Mark zurück. Deshalb bietet die Partei unter anderem D-Mark-Goldmünzen an.

mad/DPA / DPA
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