Bauarbeiten Bombe auf A3 explodiert - ein Toter


Der Zweite Weltkrieg ist seit über 60 Jahren vorbei, doch noch immer liegen unter der Erde zahlreiche Fliegerbomben, viele sind noch scharf. Eine davon könnte der Grund für eine schwere Detonation auf der A3 bei Aschaffenburg gewesen sein. Ein Mensch starb.

Bei Bauarbeiten an der Autobahn Würzburg-Frankfurt ist am Montag in der Nähe von Aschaffenburg eine Bombe explodiert. Der Fahrer einer Fräsmaschine sei auf der Stelle tot gewesen, teilte die Polizei mit. Mehrere Autofahrer, die zum Unglückszeitpunkt die Baustelle passiert hatten, seien verletzt, ihre Autos beschädigt worden. Unklar sei noch, ob es sich - wie zunächst angenommen - bei dem explodierten Sprengkörper um eine Fliegerbombe handele, sagte ein Polizeisprecher.

Nach ersten Erkenntnissen hat sich die Explosion bei Fräsarbeiten ereignet. Eine spezielle Maschine habe eine Betondecke der Autobahn bis zu einer Tiefe von rund 30 Zentimetern abgehobelt. Dabei sei die Maschine offenbar mit dem unbekannten Sprengkörper in Berührung gekommen und habe diesen zur Explosion gebracht. Um welche Art von Sprengkörper es handele, werde derzeit untersucht, sagte ein Polizeisprecher. "Für eine Fliegerbombe scheint der Sprengkörper ein bisschen zu klein sein." Die Autobahn sei in beide Richtungen gesperrt.


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