Hintergrund Die "Fünf Wirtschaftsweisen"


Seit 1963 beurteilen die Wirtschaftsweisen die wirtschaftliche Entwicklung der Bundesrepublik und beraten die Bundesregierung. Die Wirtschaftsexperten werden für jeweils fünf Jahre in die Kommission berufen.

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde 1963 per Gesetz gegründet, um die Politik zu beraten. Die "Fünf Weisen" genannten Ökonomen analysieren die Situation der deutschen Volkswirtschaft und die zukünftige Entwicklung.

Die Wirtschaftsweisen legen jeden Herbst im Auftrag der Bundesregierung ihr Jahresgutachten vor. Sie können aber auch in Sondergutachten zu besonderen Problemen Position beziehen. Die Regierung lässt sich die Ratschläge jährlich rund 1,7 Millionen Euro kosten.

Dem unabhängigen Rat gehören fünf Professoren an, die für jeweils fünf Jahre vom Bundespräsidenten auf Vorschlag der Regierung berufen werden. Vorsitzender ist der Renten- und Gesundheitsexperte Bert Rürup (Darmstadt). Weitere Mitglieder sind die Beatrice Weder di Mauro (Mainz), Wolfgang Wiegard (Regensburg), Wolfgang Franz (Mannheim) und Peter Bofinger (Würzburg).

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