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Medienbericht: Merkel im Visier eines Stalkers

Er sei bereits auf dem Grundstück ihres Ferienhauses in der Uckermark gewesen: Ein 40-jähriger Mann soll Angela Merkel nachstellen. Angeblich soll er wütend auf die Kanzlerin sein, weil sie seine Briefe nicht persönlich beantwortet habe.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird angeblich von einem Mann verfolgt. Trotz aller Sicherheitsvorkehrungen sei ein 40-Jähriger an den beiden vergangenen Wochenenden auf das bewachte Grundstück ihres Wochenendhauses in der brandenburgischen Uckermark vorgedrungen, berichtet die "Bild"-Zeitung.

Die zuständige Staatsanwaltschaft in Neuruppin wollte sich am Vormittag nicht zu dem Fall äußern und verwies auf das Bundeskanzleramt. Auch die Polizeidienststelle in Prenzlau und das zuständige Präsidium wollten keine Auskunft dazu geben. Polizeibeamte bewachen Merkels Wochenendhaus in der Nähe von Templin.

Dem Zeitungsbericht zufolge gilt Merkels "Stalker" als zeitweilig verwirrt. Er soll wütend auf die Bundeskanzlerin sein, weil sie seine Briefe nicht persönlich beantwortet habe. Einmal habe er sogar an der Haustür geklingelt, als Merkel anwesend war. Ein weiteres Mal sei ihr Ehemann, Joachim Sauer, im Haus gewesen.

DPA / DPA
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