AfD-Spitzenkandidat Siegmund: Keine „Gesinnungsprüfung“ bei Staatsämter-Besetzung
Im Fall einer Regierungsübernahme der AfD nach einem Wahlsieg in Sachsen-Anhalt will Spitzenkandidat Ulrich Siegmund keine „Gesinnungsprüfung“ bei der Besetzung von Staatsämtern vornehmen. Im Interview mit der Deutschen Welle schloss er laut Mitteilung vom Donnerstag nicht aus, auch Menschen mit Verbindungen zu rechtsextremen Organisationen wie der „Identitären Bewegung“ für den Staatsdienst anzuheuern. Der Rechtsrahmen für eine Landesregierung werde „selbstverständlich“ eingehalten, für ihn stehe jedoch die Qualifikation im Vordergrund.