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News im Video Handelsstreit mit China eskaliert mit neuen Trump-Drohungen

Mitten in neuen Handelsgesprächen mit China erhöht US-Präsident Donald Trump den Druck auf die Volksrepublik. Der Republikaner kündigte am Donnerstag an, ab 1. September Sonderzölle auch auf bisher davon verschonte chinesische Waren im Volumen von 300 Milliarden Dollar verhängen zu wollen. Dies könnte Handys, Laptops, Spielzeug und Schuhe treffen. Trump ließ kein Zweifel daran, dass er Präsident Xi Jinping unter Druck setzen will. Xi bewege sich bei den Handelsgesprächen nicht schnell genug. "Es ist an der Zeit, Dinge zu ändern. Wenn sie nicht mehr mit uns handeln wollen, OK." Trump reagierte damit nach Angaben des Präsidialamtes direkt auf ein Treffen, bei dem ihn der Finanzminister Steven Mnuchin und der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer über die jüngsten Gespräche in Shanghai unterrichtet hatten. Dort waren am Mittwoch die erst zuletzt wieder aufgenommenen Verhandlungen mit China ohne erkennbare Fortschritte zu Ende gegangen. Der US-Präsident ging Xi auch persönlich an. Er warf ihm vor, zu wenig gegen chinesische Exporte des Opioids Fentanyl in die USA getan zu haben. "Kommt alles aus China. Er hat nichts getan. Wir verlieren Menschen. Es war an der Zeit." Trumps Ankündigung schickte die US-Börsen auf Talfahrt. Der Dow schloss mit einem Abschlag von gut einem Prozent.
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Der US-Präsident kündigte am Donnerstag an, ab 1. September Sonderzölle auch auf bisher davon verschonte chinesische Waren im Volumen von 300 Milliarden Dollar verhängen zu wollen.
deb

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