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Reportage

Deutsche Bahn: Bahnfahren im Frühjahr 2020: Eine Reise durch das Wirrwarr der Corona-Regeln

Fast überall im öffentlichen Raum herrscht Maskenpflicht – nur nicht im Fernverkehr. Bundesverkehrsminister Scheuer will diese Lücke schließen. Dabei mangelt es der Deutschen Bahn schon jetzt von rutschfesten Masken bis zur Seife im Bord-WC. Ein Selbstversuch zwischen Hamburg, Bielefeld und Osnabrück.

Maskenpflicht: Bahnmitarbeiter richtet Durchsage an Verschwörungstheoretiker – und sorgt für Lacher

Das Must-have des Frühsommers kratzt. Wahlweise werden die Ohren durch die Gummischlaufen abgeklemmt oder die Haare verheddern sich in den langen Stoffbändern am Hinterkopf. Da können die Farben noch so bunt und die Kanten noch so liebevoll von der Mutti eines Kollegen vernäht worden sein, der Gewöhnungseffekt will einfach nicht eintreten. Trotzdem: Der Mund-Nase-Schutz ist im Corona-Mai 2020 längst Pflicht — in allen Bundesländern, in fast allen Alltagssituationen. Beim Einkaufen sowieso, in Bus und S-Bahn, an der Haltestelle.

Im Fernverkehr aber, wo Menschen besonders lange und dicht aufeinander hocken, gilt bisher nur in wenigen Bundesländern eine Maskenpflicht. In Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen etwa müssen Fahrgäste ausdrücklich im gesamten "Personenverkehr" – ob nah, ob fern – ihr Gesicht verhüllen. In Brandenburg und Berlin hingegen umfassen die jüngsten Corona-Regeln nur den Nahverkehr.

Bahnfahren in Corona-Zeiten bedeutet daher mindestens eine Handvoll der kleinen Stoff-Rechtecke in die Tasche zu stopfen. Ebenfalls im Gepäck: jede Menge Verwirrung, auch noch nach dem Lesen etlicher Verordnungen und Informationsseiten der Deutschen Bahn. 

Eine Reise in Kürzeln: ICE, IC und RB

Es geht von Hamburg über Osnabrück nach Ostwestfalen. Brake bei Bielefeld steht in der Fahrplan-App als Ziel. Wer in Brake lebt, für den ist es wichtig, ob er sich eher den Bielefeldern oder den Herfordern verbunden fühlt. Wer in Brake jemanden besucht, für den ist wichtig, dass der direkte Weg zu dem kleinen Bahnhof die Eurobahn ist. Anders als der Name es vermuten lässt, ist dies ein Regionalzug. Auch wenn er bis in die Niederlanden fährt. Weil Hamburg als das Tor zur Welt aus südöstlicher Richtung aber fast ausnahmslos über Hannover zu erreichen ist, führt diese Reise einen in alle drei Zugtypen, die die Deutsche Bahn so anbietet: ICE (Intercity-Express), IC (Intercity) und RB (Regionalbahn).

Miriam Scharlibbe mit Maske im Zug

Mit Maske im Intercity: stern-Redakteurin Miriam Scharlibbe

Der Start verläuft noch schonend für die Atemluft. Der Plan sieht einen kurzen maskierten Spaziergang durch den Hamburger Hauptbahnhof vor, bis der Stoff im Fernzug fallen darf. Wenige Menschen sind in der Wandelhalle zwischen den noch geöffneten Geschäften unterwegs und versuchen, den Umsatzverlust der vergangenen Wochen wettzumachen.

Beim Vergleich der Bahnsteige fällt auf: Die S-Bahn ist gefragter als der ICE. Umso besser. Mehr Platz, weniger Gefahr durch Tröpfcheninfektionen. Vielleicht nimmt es darum auf Gleis 14 auch nicht jeder so genau mit der Maskenpflicht wie die Reporterin. Polizisten, die dies kontrollieren könnten, sind im gesamten Bahnhof nicht zu sehen. Aber selbst wenn? Muss, wer im Begriff ist, in einen Fernzug zu steigen, auf dem Gleis nun Mundschutz tragen oder nicht? Mehrere Fahrgäste sind sich nicht sicher. Manche entscheiden sich für den unsinnigsten aller Kompromisse: Der Stoff wird bis über die Oberlippe gezogen, die Nase aber darf herauslugen.

War da was mit einem Virus, der die Welt lahmlegt?

Beim Einsteigen folgt dann aber beinahe ausnahmslos der Griff ins Gesicht (noch so ein No-Go) und ein ungeduldiges Zerren am Gummi. Während der ICE an den Deichtorhallen vorbeirollt, die HafenCity hinter sich lässt und über die Elbbrücken Richtung Süden rollt, kehrt im Abteil Normalität ein. Durchatmen. Das Bordbistro hat wieder geöffnet, der Zug ist angenehm leer, sogar das Wlan funktioniert. War da was mit einem Virus, der die Welt lahmlegt?

Erst vor wenigen Tagen hat die Bundeskanzlerin weitere Lockerungen der Corona-Regeln erklärt. Aber noch hat das Wochenende nicht begonnen. Die Deutsche Bahn sagt: "Bei der derzeitigen Auslastung im Fernverkehr ist ausreichender Abstand zwischen Reisenden gegeben." Im ICE 209 Richtung Basel stimmt das für den Moment. Es ist der Erste von fünf Zügen auf der kleinen Rundreise. So viel sei vorweggenommen: Der Eindruck von Normalität wird schnell verfliegen.

 

Verschiedene Bundesländer, verschiedene Verordnungen

Im Zug viele ratlose Blicke. Maske auflassen oder abnehmen? Schriftliche Hinweise oder Durchsagen, die zur Aufklärung beitragen könnten, fehlen. Wer sich eigenständig informiert, findet nicht nur unterschiedliche Regeln für jedes Bundesland, sondern zusätzliche Ausnahmen. Laut der Corona-Schutzverordnung NRW beispielsweise kann der Mundschutz vorübergehend abgelegt werden, wenn das "zur Einnahme von Speisen und Getränken in Zügen des Personenfernverkehrs zwingend erforderlich ist".

Gut, dass es solche genauen Anweisungen gibt. Das findet zumindest die DB und teilt auf stern-Anfrage ausdrücklich mit, sie begrüße die in allen Bundesländern geltenden Verordnungen zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung in öffentlichen Verkehrsmitteln. Föderalismus heißt das. Anders ausgedrückt: Ein Wirrwarr aus sich teilweise widersprechenden Corona-Regeln. Das soll sich bald ändern.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer will die bundesweite Maskenpflicht in allen Verkehrsmitteln einführen, vom Taxi übers Flugzeug bis hin zum ICE. Wann es so weit sein soll, wollen oder können weder das zuständige Ministerium noch die Pressestelle der Deutschen Bahn beantworten. "Bald", heißt es. Auch die Schaffnerin weicht der Frage aus: "Man soll den Mundschutz schon tragen, ja. Wir appellieren eben an die Leute." Schlechtes Gewissen. Die kurze Pause muss reichen. Schuldbewusst wird der Stoff wieder ins Gesicht gezuppelt.

Der Unter-Kinn-Schutz ist die Kapitulation des Fahrgastes vor dem Multitasking

Bei den meisten Fahrgästen im ICE verhallt der Appell allerdings ungehört: Viele tragen die Maske nach ihrer sehr eigenwilligen Interpretation des Merkel-Mottos "Maß und Mitte". Irgendwo in der Mitte des Körpers baumelt der Schutzstoff, das ist dann aber auch schon alles. 

Im besten Fall findet sich die Maske auf dem Hinweg durch den Mittelgang zum Bordbistro immerhin in Mund-Nasen-Nähe. Wenn auf dem Rückweg aber Kaffee-Einwegbecher, Schokoriegel und Portemonnaie in zwei Händen balanciert und auch noch die Türen zwischen den Waggons geöffnet werden wollen, bleibt kein (sauberer) Finger mehr frei, der die Maske wieder an Ort und Stelle schieben können. Der Unter-Kinn-Schutz ist die Kapitulation des Fahrgastes vor dem Multitasking. Das gilt übrigens in deutschen Zügen für Frauen genauso wie für Männer, für Kinder wie für Senioren. Außerdem schwankt es ja auch immer so auf den Gleisen, da kann so ein Mundschutz schon mal verrutschen.

Auch das Lächeln der Seniorin, die den Gang blockiert, ist deutlich sichtbar. Wer Bahn fährt, trägt den Mundschutz wohl lieber als Halsschmuck. Da ist sich die Mehrheit auf dieser Reise einig. Als könnten die schweren Türen, die sich nur langsam und unter Schnauben und Quietschen öffnen, dem Virus sagen: "Vorsicht an der Bahnsteigkante! Zurücktreten, bitte!" So viel Unbekümmertheit nach zwei Monaten Ausnahmezustand wirkt irritierend. 

Von wegen Glück in Osnabrück

"Ich fand das ganz große Glück mit dir im Zug nach Osnabrück", trällerten Andreas Zaron und Verena Rendtorff alias Cliff & Rexonah 1997, als Corona noch kein Begriff und die Bandnamen noch sehr skurrill waren. Ganz abgesehen davon, dass im Jahr 2020 nicht einmal mehr im Gottesdienst gefahrlos gesungen werden darf, sind die Autoren dieses viel zu oft auf Schützenfesten zitierten Reimes sicher nie am Osnabrücker Bahnhof umgestiegen.

Von Gleis 2 auf Gleis 11 zu wechseln, ist bei den sich ober- und unterirdisch kreuzenden Bahnsteigen schon in virusfreien Zeiten herausfordernd. Wer wahlweise mit beschlagener Brille oder zu hoch gebundenem Sommerschal nach dem Weg sucht, ist schon auf ein wenig Glück angewiesen. Letzteres kommt dann in Form einer fünfminütigen Verspätung des Anschlusszuges. Zeit genug, eilig die Gedanken zu sortieren: Aus welchem Bundesland komme ich? (Hamburg.) Wo will ich hin? (NRW.) Und wo befinde ich mich gerade? (Niedersachsen.) Welche Landesverordnung gilt hier jetzt noch mal?

Nur weil der Fahrgast schon seit zwei Stunden unterwegs ist und auch die restliche Fahrstrecke von Osnabrück bis nach Bielefeld als Fernreise empfindet, hält an Gleis 11 aber eine Regionalbahn. Der Eintritt in den Öffentlichen Nahverkehr lässt keine Zweifel mehr zu: Mund-Nase-Schutz ist Pflicht für die letzte Stunde Zugfahrt.

Ein trister Vorort-Bahnhof wird dank frischer Luft zum Paradies

60 Minuten flache Atmung und eiserne Disziplin später, profitiert das schäbigste Ziel vom Maskeneffekt: Ein kleiner Vorort-Bahnhof mit einem Gleis, einer dreckigen Unterführung und klebrigen Treppenstufen wirkt wie der Himmel, wenn frische Landluft ungehindert in die Lungen strömen kann. Zwei Tage später, beim Anblick einer sehr müden Friseurin, die sechs Tage lang neun Stunden Maske zwischen warmer Fönluft und intensivem Farbgeruch hinter sich hat, drückt das schlechte Gewissen, dass man kurz stolz auf die eigene Disziplin war.

Waschbecken im Zug

Wasser bitte nicht trinken, Papierhandtücher benutzen: Im kleinen Zug-WC finden sich viele Hinweise, aber keiner zum richtigen Händewaschen und nur ein leerer Seifenspender

Doch der Läuterungseffekt hält nicht lange an. Das Selbstmitleid ist größer: Für die Rückfahrt sind zwei Regionalzüge und ein Intercity geplant. Die Debatte über Sinn und Unsinn der Lockerungen ist in vollem Gang. In vielen deutschen Großstädten haben Menschen mit ernstzunehmenden Ängsten an der Seite von nicht ernstzunehmenden Verschwörungstheoretikern demonstriert. Das Wochenende verführt weitere vielerorts zur Unvernunft. Der Bundesverkehrsminister hat seinen Appell an alle Bahnfahrer erneuert. Klar ist nun: Die Rückfahrt erfolgt ohne Maskenpause.

Die Suche nach einem freien Zweier erfordert viele Meter Mittelgang

Leider hat sich mit dem Tempo, in dem sich Friseursalons, Fußgängerzonen und Spielplätze wieder gefüllt haben, auch die Zahl der Reisenden erhöht. Die Suche nach einem freien Zweier- oder noch lieber Vierersitz erfordert Geduld und viele Meter Mittelgang. 

Zeit zum Nachdenken bleibt nicht. Kaum ist der passende Sitzplatz mit wenigen Nachbarn im direkten Umfeld gefunden, kommt die freundliche Schaffnerin auch schon zur Kontrolle. Die Deutsche Bahn erklärt auf Anfrage: "In den Zügen werden Tickets zurzeit nur auf Sicht kontrolliert." Auf Sicht bedeutet in diesem Fall und auch bei den vier vorherigen Kontrollen allerdings auch: Auf das Scannen des QR-Codes wird nicht verzichtet. Die ausgestreckte Hand versucht das Handy so zwischen den Fingerspitzen zu balancieren, dass sie die Hand am Scanner nicht berühren. Ein Akt höchster Konzentration und ungewollter Verbundenheit zwischen zwei Fremden. 

"Wenn die Plätze am Gang frei bleiben, dann fühl ich mich besser"

Die Bahn-Angestellte schwitzt. Mit einem gekonnten Wisch durch das Gesicht ist die heruntergerutschte Maske wieder zurechtgerückt und der Schweißtropfen verschwunden. Kopfschmerzen habe sie inzwischen jeden Abend, aber für die Angestellten sei die Maske nun einmal verpflichtend. Ja, auch im Fernverkehr. Wann das auch für die Gäste der Fall sei? Sie wisse es nicht. 

Und bei den Durchsagen? Beim Pfeifen? Ja, klar, da nehme sie die Maske natürlich ab. Geht ja gar nicht anders. Habe auch noch keiner drüber gemeckert. Aber eines wolle sie noch fragen: Ob wir uns vielleicht doch einander gegenüber setzen könnten, nicht nebeneinander. "Is' nich' so nett, ich weiß", sagt die Frau. Es ist ihr sichtlich unangenehm. Die schulterlangen blonden Locken fallen in das erfahrene Gesicht. "Die Leute denken immer, es ist doch genügend Abstand zum Sitz auf der anderen Seite. Aber an mich denkt keiner. Und ich muss ja ständig hier durch. Wenn die Plätze am Gang frei bleiben, nun ja, dann fühl ich mich besser."

Fenstersitze bevorzugt nutzen also, kein Problem. Hatte bisher keiner drüber nachgedacht, geschweige denn einen entsprechenden Hinweis vernommen. Immer gerne. Bahnangestellter will man ja auch nicht sein in diesen Zeiten. Vom Fensterplatz aus lässt sich auch alles viel besser beobachten.

"Wir sind im Krieg" – aber der Soldat auf Sitz 76 kann auch nicht helfen

Einen wohltuenden Pol der Ruhe gibt der Sitznachbar im Vierer gegenüber ab. Die schweren Marschstiefel, fest geschnürt bis zur obersten Öse, stehen exakt nebeneinander unter dem hellbraunen Holztischchen. Er selbst: Muster auf Muster. Die grünbraunen Camouflage-Töne seiner Uniform verlieren auf den blau-gepunkteten Sitzen des Intercity Richtung Stralsund jede Tarnfunktion. Der schwere Rucksack zu seiner Linken bildet den perfekten Schutzwall gegen Tröpfcheninfektion zwischen dem Bundeswehrsoldaten auf Platz 76 und dem Mittelgang. 

Sogar das zum Mundschutz umfunktionierte Dreieckstuch passt sich farblich an. Keine Kordel, kein Gummizug. Ein guter alter Knoten am Hinterkopf. Es sieht so einfach aus. Offenbar brauchen aber auch Soldaten Luft, wenn sie den Film auf dem iPad vor sich genießen wollen. Schon nach wenigen Minuten wandert das Dreieckstuch hinunter zum Brustbein. Die Ausstrahlung aber bleibt, ein Gefühl von Sicherheit und Ruhe breitet sich im Waggon aus. Als ob die Bundeswehr bisher irgendetwas gegen das Virus hätte ausrichten können. Aber vielleicht sind es die häufigen Vergleiche von Politikern aus den vergangenen Wochen, die dieses Gefühl erzeugen. "Wir sind im Krieg" – mehr als einmal haben wir diesen Satz in den Nachrichten gehört. 

Auf der Zugtoilette fehlen Hinweise zum Händewaschen – und Seife

"Krieg" – was für ein Wort. So groß. So klein wirken dabei auch noch nach zwei Monaten Ausnahmezustand die Versuche, eine wirksame Waffe gegen den unsichtbaren Feind zu finden. Worin sich alle einig sind: Abstand halten hilft, Mund-Nasen-Schutz zumindest bedingt, Händewaschen sowieso. Merkwürdigerweise findet sich auf keiner Zugtoilette auch nur ein Hinweis auf die einfachsten Hygieneregeln. "Zweimal Happy Birthday singen und die Daumen nicht vergessen."

Man ist versucht, den Ratschlag mit Edding auf den Spiegel zu schreiben, wäre da nicht dieses Gesetz mit der Sachbeschädigung. Dafür überall zu sehen: die durchgestrichene Zigarette. Wann wohl zuletzt in Nichtraucherdeutschland ein Mensch im Zug andere durch eine Kippe gefährdet hat? Aber Händewaschen kann im Mai 2020 Leben retten: Da sollten doch einige kleine Hinweisschilder möglich sein, oder? 

Die echte Gefahrenzone aber bleibt der Rückweg vom Klo zum Platz durch den Mittelgang: Muttis, die aus dem Familienabteil kommen und mit Feuchttüchern und Bilderbüchern bewaffnet versuchen, ihre eigenen Kämpfe zu gewinnen ("Mit der Bahn wie zu Hause fühlen"). Eine Gruppe von Servicemitarbeitern – zwei mit, zwei ohne Maske – die sich eine kurze Pause gönnen. Der laut telefonierende Mittvierziger, der gar nicht erst einen Gedanken an Mund-Nasen-Was-noch-mal-Schutz verschwendet. Wer diesen Hindernislauf gewinnen will, dem bleibt nur, den Bauch einzuziehen, die Arme affig vor das Gesicht zu heben und irgendwas von "Corona, Entschuldigung, darf ich bitte mal" zu murmeln – um sich dann erschöpft in die blaue Sitzschale fallen zu lassen. 

Maskenpflicht: Bahnmitarbeiter richtet Durchsage an Verschwörungstheoretiker – und sorgt für Lacher

Nach insgesamt sechs Stunden Zugfahrt in verschiedene Richtungen ist die Rundreise geschafft. Ankunft in Hamburg. Die Stadt lebt. Menschenansammlungen überall. Schon auf dem Bahnhofsvorplatz: durchatmen. Luft, klare Gedanken fassen. Was bleibt: die Gewissheit, dass Menschen leichtsinnig sind. Und bequem. Großes Unverständnis für ein Unternehmen, das zwar vor vielen Jahren privatisiert worden ist, aber doch einen staatlichen Auftrag erfüllt. Großer Respekt vor jedem Bahnmitarbeiter, der dieses Missmanagement ausbaden muss. Und: hämmernde Kopfschmerzen. Wer braucht schon Termine vor Ort? Homeoffice ist doch eigentlich gar nicht so schlecht.

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