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HAFENGEBURTSTAG: Wasser, Schiffe, Go-Go-Girls

Mit der Einlaufparade und dem Salut der britischen Fregatte HMS Northumberland hat der 813. Hamburger Hafengeburtstag begonnen. Das Spektakel im Hafenbecken lockt noch bis zum Sonntag die Besucher.

Bei strahlendem Sonnenschein haben am Himmelfahrtstag die Feierlichkeiten zum 813. Hafengeburtstag begonnen. Mit der Einlaufparade und dem Salut der britischen Fregatte HMS Northumberland fiel nach dem traditionellen Gottesdienst im »Michel« am Wasser der symbolische Startschuss zum großen Hamburger Spektakel. Buden und Verkaufsstände verwandeln das Hafenareal inmitten der Hansestadt noch bis Sonntag in eine Flaniermeile, zahlreiche Bands heizen den Gästen mit Musik ein. Zum viertägigen Spektakel, das Sonntagabend mit einer Auslaufparade von Großseglern und Traditionsschiffen endet, werden 1,5 Millionen Gäste erwartet. Für das Vier-Tage-Spektakel haben die Veranstalter ein umfangreiches Programm zu Lande, zu Wasser und in der Luft organisiert.

Fünf Böllerschüsse für das Geburtstagskind

Mit fünf Böllerschüssen von Bord des historischen Seglers »Rickmer Rickmers« hat Hamburg am Donnerstag die vier Tage dauernde Geburtstagsparty eröffnet. Auftakt war anschließend die Einlaufparade der Großsegler, Traditions-, Sport- und Marineschiffe, angeführt von der britischen Fregatte »Northumberland«, gefolgt von den Windjammern »Kruzenshtern« »Sedov«, und »Mir«. Mit dabei war auch wieder das Museumsschiff »Cap San Diego«. Danach durfte gefeiert werden: Auf allen Schiffen, die an den Landungsbrücken, der Überseebrücke, am Hafentor, im Brandenburger Hafen und im City-Sporthafen liegen, gilt seitdem »Open Ship« zu unterschiedlichen Zeiten.

Schlepperballett eines der Höhepunkte

Am Sonnabendabend ist das inzwischen legendäre Schlepperballett geplant. Kapitän Klaus Petersen, seit mehr als 20 Jahren Choreograf der ungewöhnlichen Tanzshow auf dem Wasser, gibt anschließend das Ruder in jüngere Hände ab. Für seine letzte Choreografie hat sich der inzwischen 80 Jahre alte Seemann allerdings noch einiges einfallen lassen. Eine längere Trainingszeit gewährt der Chef-Choreograf den Kapitänen der teilnehmenden Pötte trotz der Schwierigkeit, die teuren Schlepper auf dem Wasser zentimetergenau zu manövrieren, nicht. Eine Stunde vor der Show werde die Choreografie durchgesprochen. »Das muss reichen«, meint Petersen.

Musik sorgt für Stimmung

Reichlich Musik können die Gäste unter anderem auf der Bühne des Norddeutschen Rundfunks erleben. Neben Klaus & Klaus sowie dem englischen Oldie-Sänger Daniel Boone hat sich für Sonnabend die Band Reamonn angekündigt. Musik, Buden und Spiele für die Kinder - der Hafengeburtstag soll wieder ein Fest für die ganze Familie werden. Das Spektakel endet mit der Verabschiedung der Großsegler am Sonntagabend.

Hinweis für Besucher

Für alle Gäste gilt: Auto stehen lassen! Die Straßen rund um das nördliche Hafenbecken sind gesperrt. Der Hafen ist jedoch bequem mit U- und S-Bahn zu erreichen. (U3 Baumwall oder Landungsbrücken, S1 und S3 Landungsbrücken)

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