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ILA 2016: Die fliegenden Stars im Himmel über Berlin

Von der Drohne bis zum Riesenvogel A380 - auf der Internationalen Luft- und Raumfahrt-Ausstellung in Berlin gibt es vieles, das in die Luft gehen kann. Highlight am ersten Tag der ILA war der Jumbojet einer Heavy-Metal-Band.

Das Eröffnungsband wird durchgeschnitten

Schnipp-schnapp: Staatssekretärin Brigitte Zypries eröffnet am Mittwoch auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld die Luftfahrtmesse (ILA), auch Berlin Air Show genannt, im Beisein von viel Prominenz aus Politik und Wirtschaft

Kerosin liegt in der Luft: Für vier Tage wird ein Randbereich des Billigflieger-Flughafens in Berlin-Schönefeld zur Bühne der neusten Entwicklungen der Luft- und Raumfahrt. Die alle zwei Jahre stattfindende Berlin Air Show hatte ihre Anfänge als Internationale Luftschifffahrt Ausstellung (ILA) 1909 in Frankfurt und gilt bis heute als die wichtigste Luftfahrtmesse in Deutschland.

Die Veranstaltung, die inzwischen auf vier Tage verkürzt wurde, steht im internationalen Wettbewerb mit dem Pariser Aerosalon und den Air Shows in Farnborough, Dubai und Singapur. Auf jenen Messen füllen Hersteller von Passagierflugzeugen wie Airbus und Boeing ihre Auftragsbücher mit neuen Bestellungen - in Berlin ist das zweitrangig.

Die ILA hat eher den Rahmen eines Branchentreffs, auf dem Innovationen der globalen Aerospace-Industrie anhand von Ausstellungsobjekten, Fachvorträgen und Workshops gezeigt werden. Zu den wichtigsten der rund 1000 Aussteller – es sind 200 weniger als vor zwei Jahren – gehört vor allem die Bundeswehr.

An den ersten beiden Tagen bis zum 2. Juni sind nur Fachbesucher zugelassen, am 3. und 4. Juni strömt das flugbegeisterte Berliner Publikum auf das Gelände. Am “Long Friday“ wird es zehn Stunden lang das volle ILA-Programm mit Flugshows von 10 bis 20 Uhr geben.

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