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ILA 2018: Gipfeltreffen der Flug-Giganten

Da kommt selbst kein Airbus A380 oder Jumbojet gegen an: Das größte Transportflugzeug der Welt, die Antonov An-225, hat am Wochenende die Luftfahrtmesse in Berlin-Schönefeld besucht - der absolute Publikumsmagnet.

Ein besonderer Gast auf der ILA: Die Antonov An-225, das größte Flugzeug der Welt, von dem es nur ein fliegendes Exemplar gibt, landete am Samstag in Berlin-Schönefeld.

Ein besonderer Gast auf der ILA: Die Antonov An-225, das größte Flugzeug der Welt, von dem es nur ein fliegendes Exemplar gibt, landete am Samstag in Berlin-Schönefeld.

Alle zwei Jahre trifft sich die Luftfahrtindustrie in Berlin-Schönefeld - in unmittelbarer Nachbarschaft des noch immer nicht eröffneten Hauptstadtflughafens BER. Die fünftägige internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) zog in diesem Jahr 180.000 Menschen an - 30.000 mehr als noch beim vorigen Mal.

Auf einer Fläche von 250.000 Quadratmetern präsentierten sich 1100 Austeller aus 41 Ländern. "Mit ihrer zielgerichteten Ausrichtung auf Innovationen, technische Weiterentwicklungen und künftige Aerospace-Technologien hat sich die ILA Berlin erfolgreich am Markt repositioniert", zog Messe-Chef Christian Göke am Messeende Bilanz.

In den ersten Tagen ab Mittwoch war das Messegelände nur Fachbesuchern zugänglich. Die Themen drehten sich um die Bereiche Aviation, Space, Defense und Security. Partnerland in diesem Jahr war Frankreich, weshalb es auch zu einem Treffen der beiden Verteidigungsministerinnen - Ursula von der Leyen und Florence Parly - während der ILA kam.

Das Länder-Duo möchte auch ein völlig neues Kampflugzeug entwickeln, für das Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzlerin Angela Merkel im vergangenen Sommer den Startschuss gaben. Es geht dabei um eine milliardenschwere Investition.

Die Luft- und Raumfahrtausstellung in Berlin steht im internationalen Wettbewerb mit dem Pariser Aerosalon und den Air Shows in Farnborough, Dubai und Singapur. Auf jenen Messen füllen Hersteller von Passagierflugzeugen wie Airbus und Boeing ihre Auftragsbücher mit neuen Bestellungen - in Berlin ist das zweitrangig. Primär steht die Präsentation von Rüstungsprogrammen in Mittelpunkt.

Nur an den beiden Wochenendetagen, wenn das Publikum zugelassen ist, strömen die Berliner auf das Messegelände, schnuppern die von Kerosin geschwängerte Luft und verfolgen das Flugprogramm.

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