HOME

Innsbruck: Dem Berg so nah

Per "Schneeflieger" ist auch für den Flachländer ein verlängertes Wochenende im Hochgebirge drin. Neu im erlauchten Kreis der Alpen-Direktflüge ist seit dieser Saison Tirols Hauptstadt Innsbruck, das sich von so manchem Mitbewerber abhebt.

Von Björn Erichsen

Wer als schneeverliebter Flachländer in den Genuss kommt, nur ein paar Stunden nach dem Verlassen der eigenen Haustür, den Innsbrucker Hausberg "Patscherkofel" herunterzubrausen, für den wirkt der Gedanke an eine überfüllte Skihalle nur noch wie ein ferner, böser Traum. Adieu Bottrop, Neuss und Bispingen, das hier sind die Alpen!

Übers verlängerte Wochenende in die Berge - was in Deutschland lange einzig dem stauerprobten Süddeutschen vorbehalten war, ist dank der "Schneeflieger" nun auch den Ski-Freunden im Rest der Republik vergönnt. Genf, Salzburg, Turin und eine Handvoll weiterer Ski-Orte konkurrieren mit Schnäppchenpreisen um die begehrten Kurztouristen. Seit Dezember haben zwei Airlines auch den kleinen Innsbrucker Flughafen "Kranebitten" entdeckt, bei frühzeitiger Buchung lassen sich Hin- und Rückflug von Köln/Bonn und Hamburg aus für unter 100 Euro ergattern.

Was Innsbruck als Reiseziel außergewöhnlich macht, ist das Zusammenspiel von Großstadt und Höhenlage: 120.000 Menschen leben in der Hauptstadt Tirols, die in touristischer Hinsicht alle Vorzüge einer modernen Metropole mitbringt. Und doch ist das Hochgebirge zum Greifen nah. Die Stadt liegt eingebettet im Inntal zwischen den Vorbergen der Zentralalpen und der Nordkette des Karwendelgebirges. Schon beim Ausstieg am Flughafen stockt dem Premierengast der Atem, wenn er, auf einmal winzig klein, dem mächtigen Gesteinsmassiv der "Frau Hitt" gegenüber steht.

Investition in pure Leichtigkeit

Angenehm kurz sind dadurch die Wege in die Ski-Gebiete, das nimmt der Reisende mit schmalem Zeitbudget äußerst wohlwollend zur Kenntnis. Die Anfahrt zu den Talstationen ist gut organisiert, mehrmals täglich schaukelt der Gratis-Bus des Pick-Up-Services hinauf in die Ski-Gebiete, braucht von den Hotels der Innenstadt kaum eine halbe Stunde hinauf zu dem nächstgelegenen Talstationen auf der Südseite der Stadt.

Für den Aufstieg auf der andere Seiten, hoch zum Skigebiet "Seegrube", werkelt man in Innsbruck gerade an ganz Großem. Für rund 50 Millionen Euro wird die altehrwürdige Nordkettenbahn bis in den Stadtkern Innsbrucks verlängert. Eine Investition in pure Leichtigkeit: Schon ab diesem Sommer sollen die Gondeln der neuen Bahn innerhalb von 20 Minuten über die Dächer der Stadt und den Inn hinweg bis auf 2300 Meter gleiten.

Das Areal der "Olympia SkiWorld Innsbruck" (285 Abfahrtskilometer, 80 Bergbahnen und Lifte, 117 Kilometer Loipe) bietet echte Wintersportvielfalt. Der Kurzbesucher hat die Qual der Wahl und tut gut daran, sich vorab zu informieren. Welche der vielen Profi-Pisten soll es denn sein, oder startet man doch lieber erst mal mit der Familienabfahrt von der "Mutteralm"? Snowboarder zieht es magisch zum "Axamer Lizum" mit seiner 2,5-Kilometer-Halfpipe, doch wo stapft es sich am besten per Schneeschuh durch die Tiroler Bergidylle? Und wehe ein besonders Mutiger übersieht die Möglichkeit, sich tollkühn im Gästebob den olympischen Eiskanal von Igls hinunterzustürzen.

Großaufgebot von Schneekanonen

Die Ski-Gebiete gelten als schneesicher, doch das heißt nur wenig in Wintern, die keine sind. Auch in Innsbruck schaute man lange sorgenvoll zum Himmel und verfluchte manch grünen Flecken beim Blick auf den Berg. Und auch wenn zu Saisonbeginn noch nicht jede Talabfahrt zu absolvieren ist, dank Petrus´ Einsehen und einem Großaufgebot von Schneekanonen konnten die Tiroler Touristiker jüngst verkünden, dass das Gros der Pisten freigegeben ist.

Beim Après-Ski spielt Innsbruck seine urbane Stärke aus. Zumindest für diejenigen, die auf das monotone Party-Gejodel samt Totalbesäufnis auf den Hütten nur zu gern verzichten. In Innsbruck schlürft man nach einem anstrengendem Pistentag entspannt in einem der vielen Cafés seinen Macchiato und schaut den Fiakern hinterher, die Besucher aus aller Welt durch die ehemalige Residenzstadt chauffieren. Oder man flaniert durch die engen Gassen der Altstadt hin zum "Goldenen Dachl", dem Wahrzeichen von Innsbruck, das den Glanz der alten Habsburger in 2657 feuervergoldeten Kupferschindeln konserviert.

"Na, wie war das Wochenende?"

Wer beim Abendessen im edlen Restaurant "Lichtblick" Zanderfilet und Jacobsmuschel auf dem Teller findet, könnte glatt vergessen, dass er sich im gerade mitten im Ski-Urlaub befindet. Doch ein versonnener Blick durch die großen Panoramascheiben hinaus auf die erleuchtete Berg-Isel-Schanze holt einen schnell zurück in die alpine Wirklichkeit. Bevor man sich aufmacht, das Nachtleben in den Clubs und Bars der Stadt zu testen, huscht einem ein kurzes Grinsen über das Gesicht. Es ist die reine Vorfreude darauf, den ahnungslosen Kollegen im Büro am Montag auf die Frage zu antworten, was man denn am Wochenende so getrieben hat.

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(