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Overtourism in den Alpen: Messner fordert Sperrung von Bergpässen

Der frühere Extrem-Bergsteiger Reinhold Messner plädiert für eine zeitweilige Schließung von Pässen in den Dolomiten. Man könne den Tourismus in der italienischen Alpenregion damit im Sommer in Bahnen lenken.

Stand als erster Mensch auf den Gipfeln aller 14 Achttausender: Grenzgänger Reinhold Messner.

Stand als erster Mensch auf den Gipfeln aller 14 Achttausender: Grenzgänger Reinhold Messner.

DPA

 "Zu den Bergen gehört eine bestimmte Stille, eine bestimmte Entschleunigung, eine unverbrauchte Landschaft", fordert Reinhold Messner. Es gehe langfristig darum, die "Aggression des Tourismus" auszusperren. "Die Leute könnten sich wieder verständigen, wenn sie irgendwo klettern. Wenn Autos in Kolonnen zu Tausenden stehen, verstehen sie ihr eigenes Wort nicht mehr, weil alle hupen, wenn es nicht weitergeht", sagte der 73-Jährige.

"Es geht nicht an, dass wir in den Bergen die gleiche Aggression, den gleichen Lärm, die gleiche Luftverschmutzung haben wie in den Ballungszentren. Die Leute kommen aus diesen Gründen aus den Städten zu uns - und dann finden sie es hier noch schlimmer vor. Da ist ja Wahnsinn."

Von 10 bis 16 Uhr nur für Radfahrer

Messner schlägt vor, bestimmte Pässe etwa von 10 Uhr bis 16 Uhr für Autos zu sperren. In der Zeit könnten Radler fahren und Wanderer die Ruhe genießen. "Früher oder später müssen die gesamten Dolomiten eine Logistik bekommen: Dass der und der Pass zu ist, und vielleicht hier und da einer offen - damit sich der Tourismus besser verteilt." Wo Bergbahnen und andere Infrastrukturen bereits gebaut seien, gebe es kein Zurück mehr. Deshalb müsse jeder Neubau genau überlegt werden. Am Riedberger Horn habe der Umweltgedanke gesiegt.


Das Wandern schade den Bergen nicht, sagte der Extrem-Bergsteiger. Auch die Mountainbiker und die neu hinzugekommenen E-Biker könne man nicht verbannen, obwohl E-Bikes ihren Strom "irgendwo aus der Steckdose" bekämen, "Atomstrom aus Frankreich vielleicht".

Die Abgrenzung von Wegen für Radler und Wanderer müsse lokal entschieden werden. "Da gibt es Diskussionsbedarf und lokalen Entscheidungsbedarf. Aber keine vernünftige Berggemeinde, die vom Tourismus lebt, wird die Biker ausgrenzen."

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viva!-Serie "Was bleibt?": Warum Reinhold Messner nüchtern auf die Apokalypse blickt


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Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.