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Überlaufende Toiletten: Horror an Bord: Fluggäste müssen in Flaschen und Müllbeutel urinieren

Nicht schlechtes Wetter war der Grund für diesen Horrorflug, sondern defekte Bordtoiletten. Weil diese verstopft waren, wurden Passagiere gebeten, ihr Geschäft in Flaschen und Mülltüten zu verrichten. Eine Frau hat im Flugzeug gefilmt.

An der Toilette einer Flugzeugtoilette hängt eine schwarze Mülltüte

In solche Mülltüten sollten American-Airlines-Passagiere urinieren

Auf einem Langstreckenflug kann jede Menge Unschönes passieren. Doch das, was den 187 Passagieren eines American-Airlines-Flugs von Phoenix im US-Bundesstaat Arizona nach Hawaii passiert ist, ist schon sehr ungewöhnlich – und ziemlich eklig. Der Grund war vermutlich "menschliches Versagen". Weil auf dem 6-Stunden-Flug ein Passagier eine Windel in der Bordtoilette entsorgen wollte, kam es zum "Super-GAU". Das ganze Toilettensystem des Flugzeugs versagte. Der Abfluss verstopfte und die Toiletten drohten mit Fäkalien überzulaufen.

"Wie meinen Sie das, ich soll in eine Tüte pinkeln?"

Deshalb sahen sich die Flugbegleiter zu einer ungewöhnlichen Anweisung gezwungen. Sie forderten Männer auf, bitte in Flaschen zu pinkeln. Frauen sollten in schwarze Plastiktüten urinieren. Eine Passagierin hat die Anweisung einer Stewardess gefilmt. Der US-amerikanische Nachrichtensender "12 News" hat das Video auf Youtube veröffentlicht.

Darin fragt eine Frau unter anderem: "Wie meinen Sie das, ich soll in eine Tüte pinkeln?" Die Flugbegleiterin antwortet: "Sie laufen über. Diese hat nur noch so viel Platz." Wie viel Platz noch in der angesprochenen Bordtoilette vorhanden ist, ist nicht zu sehen. Da der Frau der Zugang zur Toilette verweigert wird, scheint es aber nicht mehr viel zu sein. Nach der Landung in Hawaii schilderte die Frau den Vorfall auch nochmal bei "12 News". Sogar eine Mutter, deren Kleinkind auf Toilette musste, sei gebeten worden, einen Müllbeutel zu nutzen. Weil sie das aber als unmöglich ansah, habe sie die Tür zu der einzigen Toilette, die noch geöffnet war aufgemacht. Wie die Passagierin berichtet, sei ihr Gesichtsausdruck beim Anblick der überlaufenden Bordtoilette "unbezahlbar" gewesen.

American Airlines entschuldigt sich für den Vorfall

Während des Gesprächs, das die Frau aufgenommen hat, fragt die Stewardess sogar noch, warum die Frau es "unhygienisch" fände, in einen Plastikbeutel zu machen. Die filmende Frau erklärt der Flugbegleiterin darauf, dass sie Schmerzen und vermutlich eine Harnwegs-Infektion habe und deshalb nicht in den Plastikbeutel urinieren wolle. Mittlerweile hat American Airlines den ekligen Vorfall zugegeben und versichert, dass das Flugzeug mit funktionierenden Bordtoiletten abgehoben sei. Die Airline entschuldigte sich für den Vorfall und kündigte Wiedergutmachungen an. In Hawaii soll die Toilette übrigens umgehend repariert worden sein.

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hh

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.