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ANZEIGE: Pura Vida – adiridas in Costa Rica

Elf Fahrer – elf verschiedene Styles – ein und dieselbe Leidenschaft. adiridas, die internationale Freeride Crew von adidas, vereint einige der weltbesten Mountainbiker mit vollkommen unterschiedlichem Werdegang.

Das Team umfasst Big Mountain und Slopestyle Fahrer, Dirt Jumper, Skateparkkünstler und North Shore Spezialisten. Der erste gemeinsame Trip der Saison 2008 führte fünf der adiridas in das grüne Outdoor Paradies Cost Rica. Gemeinsam mit Fotograf Haruki ‚Harookz’ Noguchi machten Ben Boyko (CAN), Richie Schley (CAN), Alex Reveles (USA), Pierre-Edouard Ferry (FRA) und Niki Leitner (AUT) einen Road Trip quer durch das zentralamerikanische Land auf der Suche nach einzigartigen Fotospots. Die weite Reise hat sich gelohnt. „Ich glaube ich hab was gefunden, Niki.“ Alex Reveles zeigt auf einen braunen Fleck im Tal, das sich vor ihnen erstreckt. „Das sieht aus wie eine Grube mit ganz viel Dirt. Vielleicht können wir dort etwas bauen, wenn die Landschaft drum herum passt. Ich würde mir das gerne mal aus der Nähe anschauen.“ Paulo nickt. Er ist der Tourguide der Gruppe und schon seit zwei Stunden mit den Jungs unterwegs, um einen guten Dirtjump Spot zu scouten. „Also los, fahren wir,“ sagt er. „Das da unten ist Providencia, dort übernachten wir heute.“

Providencia ist ein kleines Kaff mit gerade mal 15 Häusern inmitten von Costa Ricas Central Valley. Dicht bewachsene Berge umrahmen das kleine Dorf, in das sich nie ein Tourist verirrt. Paulo Valle scheint jedoch jeden Einwohner persönlich zu kennen. „Ich bin oft hier,“ erzählt er den Jungs. „Wir haben hier einige Mountainbike Trails gebaut. Die werde ich Euch morgen zeigen.“ Der einheimische Guide von Big Mountain Bike Adventures ist ‚Mr. Freeride’ in Costa Rica. Niemand kennt so viele gute Spots und Trails wie er. Um möglichst schnell das zu finden, was sie suchen, haben die adiridas Paulo für ihren 10-tägigen Fototrip engagiert.

„Stopp,“ ruft Alex. „Hier war der Spot, den ich von oben aus gesehen habe.“ Die Stelle entpuppt sich als ehemaliger Fischteich. „Ich denke das könnte funktionieren,“ sagt Niki Leitner. „Die Erde ist super.“

Das adidas Team hat sich in den ‚Cabinas Richie’, dem einzigen Gästehaus des kleinen Dorfes einquartiert. Schon wenige Minuten nach der Ankunft sehen die zwei Appartements aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen. Bikes, Protektoren, Helme, Taschen, Rucksäcke und Fotoausrüstung stapeln sich in den kleinen Räumen. Ben Boyko hat den gesamten Inhalt seiner Tasche aufs Bett gekippt. „So finde ich leichter, was ich suche,“ grinst er und verschwindet im Bad. Drinnen hört man ihn fluchen. Es kommt nur kaltes Wasser aus der Dusche. „Du darfst das Wasser nicht so stark aufdrehen,“ ruft Paulo. In Costa Rica gibt es zwar reichlich Wasser, doch man muss immer ein wenig tricksen, um in der Pampa halbwegs warm duschen zu können. Wenn es nachts in den Bergen nicht so empfindlich kalt wäre, wäre das ja auch kein Problem. „Am Anfang habe ich über die warmen Sachen noch gelacht,“ sagt Alex und zieht sich seine adidas Outdoorjacke an. „Jetzt bin ich froh, dass sie bei der Ausrüstung dabei waren.“

Beim Abendessen in Providencias Dorfbar ’La Flor’, einem Betonbunker ohne Heizung, sitzen alle mit Jacke und Mütze am Tisch. Es gibt Rice ’n Beans, wie zu jeder costaricanischen Mahlzeit. Man isst immer Rice ’n Beans ganz gleich ob morgens, mittags oder abends. Zum Frühstück eher mit Omlett oder Ei, zu allen anderen Mahlzeiten mit Hünchen oder Fisch. Die Jungs haben sich inzwischen dran gewöhnt und hauen rein. Sie haben Hunger. Boyko, Schley und Harookz haben den ganzen Tag oben auf dem Berg an einer Hip geschaufelt, die in einen riesigen Baumstumpf eingebettet ist. Landschaft und Ausblick sind einzigartig an dieser Stelle, deshalb hofft Harookz, dort mit Ben und Richie einen Cover Shot zu landen. Doch bis dahin haben sie noch etwas Arbeit vor sich. „Der Sonnenuntergang heute war der Wahnsinn,“ schwärmt Harookz. „Morgen Nachmittag werden wird dort oben ein paar Trailshots machen. Dieses Licht, die tief hängenden Wolken und die moosbewachsenen Baumstümpfe an der Stelle sind genial, das werden bestimmt Hammerbilder. Unsere Hip müssen wir allerdings morgens fotografieren, da brauchen wir anderes Licht. Das machen wir dann übermorgen.“ Zwei Tage später brechen Richie, Ben, Harookz und Paulo bereits um 7:00 Uhr auf. Die Fahrt auf den Berg dauert über 40 Minuten, denn die zum Teil sehr steile Schotterstraße gleicht einer Buckelpiste und der gemietete Van muss noch ein paar Tage halten. Der Stunt, den Boyko, Schley und Harookz in nur drei Tagen gebaut haben, ist gewaltig und perfekt in die Natur integriert. Ein monströser, zerfurchter Baumstumpf und der dazu gehörige Stamm dienten als Formvorlage für Hip und Landung. Die Stelle könnte nicht perfekter sein. Sie liegt im Licht, aber man sieht rundherum nur sattes Grün in allen Schattierungen. „Wir haben den Stunt nicht sofort gesehen,“ erzählt Richie. „Wir wussten nur, dass dies ein perfekter Fotospot ist. Die Aussicht, der Baum, alles schien wie gemalt. Also haben wir uns vor den Baum gestellt und gesagt, hier muss doch etwas sein. Dann nahm Ben auf einmal den Baumstumpf war und hatte die zündende Idee.“ Ben grinst. „Und Richie hat mich für verrückt erklärt und meinte das würde nie funktionieren, weil der Abstand zur Landung zu groß ist. Na ja, jetzt werden wir ja sehen, ob es klappt.“ Und es klappt. Nach ein paar Speed Checks und einem ersten vorsichtigen Versuch steht Ben jeden Sprung und katapultiert sich jedes Mal höher hinaus. Harookz ist begeistert. „Das ist ein Cover Shot, Dude! Los Schley, jetzt bist du dran.“ Richie war die Hip von Anfang an nicht geheuer und er tastet sich zögerlich heran, doch dann legt er einen stylishen Sprung nach dem anderen hin, angetrieben von den Begeisterungsstürmen des Fotografen und dem Ergebnis, das er auf dem kleinen Kameradisplay sieht. „Danke Jungs, das sind die Bilder, die ich mir gewünscht habe. Allein dafür hat sich die Reise gelohnt,“ sagt Harookz.

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