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Die schönsten Zugreisen: Die Entdeckung der Langsamkeit - auf Schienen

Zu den angenehmsten Reiseformen zählen lange Eisenbahnfahrten, besonders wenn die Züge mit komfortablen Speise- und Schlafwagen ausgestattet sind. Ein neuer Bildband stellt die weltweit interessantesten Routen vor.

Der Zug fährt auf das Glenfinnan-Viaduk

The West Highland Line, Schottland

Es sind nur 160 Kilometer, die dieser Zug zwischen Glasgow und Mallaig an der Westküste Schottlands zurücklegt. Aber die fünfstündige Fahrt geht durch einsame Landschaften und über das Glenfinnan-Viadukt, um den Finnan River zu überqueren.

Eisenbahnfahren hat gegenüber der Reise mit dem Flugzeug einen großen Vorteil: Man überfliegt nicht in wenigen Stunden ganze Kontinente, Meere und verschiedenste Kulturräume, sondern man bewegt sich im gemächlichen Tempo seinem Reiseziel entgegen, bleibt stets am Boden und kommt leicht mit anderen Reisenden ins Gespräch.

Bei so klangvollen Zugnamen wie Venice Simplon-Orient-Express, Belmond Hiram Bingham oder Transsibirische Eisenbahn kommt sofort Fernweh auf. Stundenlang möchte man am Fenster sitzen und die unendliche Weite der wechselnden Landschaft in sich aufsaugen.

Doch welche Zugfahrt ist die schönste? Bei der Auswahl hilft ein neuer Bildband, der bei Der Gestalten Verlag erschienen ist: "The Journey - The Fine Art of Traveling by Train". Das englischsprachige Buch stellt auf fünf verschiedenen Kontinenten die interessantesten Routen vor, vom Kurztrip bis zur mehrtägigen Reise, vom einfachen Lokalzug bis zum Luxuszug wie dem Eastern & Oriental Express.

Auf den folgenden Seiten der Fotostrecke zeigen wir einige Doppelseiten der Neuerscheinung - eine sinnliche Pflichtlektüre für jeden Eisenbahnfan.

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