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Atemberaubende Fotografie: Die Welt ist eine Halfpipe

Beeindruckende Fotos, die uns an unserer Wahrnehmung zweifeln lassen: Fotograf Aydın Büyüktaş ist mit seiner Drohne in die USA gereist und kommt mit der unvergleichlichen Fotoserie "Flatland" zurück.

Alte Güterzüge in Texas.

Abstellgleise in Texas.

Surreale Orte, die dritte Dimension: Aydın Büyüktaş, geboren 1972 in Ankara, fordert den Betrachter seiner Bilder heraus: Schauen wir gerade einen Hang herab - oder spielt der Fotograf nur mit unseren Sinnen? Für seine Arbeit lässt der Künstler sein Tourismus-Management-Studium sausen und zieht nach der Jahrtausendwende in die türkische Metropole Instanbul, um dort seiner Leidenschaft nachzugehen. Er spezialisiert sich auf visuelle Effekte, Video-Animation und 3D, arbeitetet an vielen Filmen und Werbevideos mit.

Mehr und mehr konzentriert er sich im Laufe der Jahre jedoch auf seine freien Projekten und das Fotografieren, wird 2006 auf die Novelle Flatland. A Romance of Many Dimensions von Edwin Abbott Abbott aufmerksam. In dem Buch, das 1884 erschienen ist, also fast 100 Jahre vor Büyüktaş Geburt, geht es um die Verknüpfungen der Dimensionen, um interdimensionalen Übergang. Die Schwierigkeit des Themas fesselt Aydın Büyüktaş. Abbotts Ansichten bestärken den Fotografen in seinen Erforschungen der dritten Dimension. Die Vorstellung, surreale Orte zu schaffen, die er in Träumen gesehen oder sich als Kind vorgestellt hat, faszinieren Büyüktaş.

Mit einer Drohne begann er, Plätze in Istanbul aus verschiedenen Winkeln zu fotografieren. Mit Hilfe einer 3D-Software und Photoshop setze er die Aufnahmen kleinteilig zu Collagen zusammen, die teilweise aus 20 Bildern bestehen. Die Ergebnisse lassen uns an unserer Wahrnehmung zweifeln. Durch die verbogene Optik erscheinen die Orte wie riesige Halfpipes, völlig verbogen. Der Erfolg seiner Istanbul-Fotos veranlasste Büyüktaş, sein Projekt fortzuführen und er reiste in die USA. Jetzt hat er seine neue Fotoserie Flatland II veröffentlicht und bringt uns dabei ein weiteres Mal zum staunen.

lak
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.