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Flugkapitän Chesley "Sully" Sullenberger: Der Held vom Hudson sitzt wieder im Cockpit

Am 15. Januar hat er die große Katastrophe verhindert. Nach einem Triebwerksausfall gelang dem Piloten Chesley B. Sullenberger die Notwasserung auf dem Hudson River. In den nächsten Tagen erscheinen seine Memoiren und der "Held vom Hudson" darf wieder fliegen.

Von Till Bartels

Die spektakulären Fotos von einer geglückten Rettungsaktion gingen um die Welt. Kurz nach dem Start auf dem New Yorker Flughafen La Guardia waren die beiden Motoren des voll besetzten Airbus A320 ausgefallen, weil ein Vogelschwarm in die Triebwerke geraten war. Nach der Notlandung auf dem Hudson konnten alle 155 Menschen an Bord mit Fähren und Booten in einer spektakulären Aktion gerettet werden.

Über acht Monate saß "Sully", wie der Pilot Chesley B. Sullenberger auch genannt wird, nicht mehr hinter dem Steuerknüppel eines Passagierflugzeuges. Sein Arbeitgeber, die Fluggesellschaft US-Airways, kündigte nun an, dass der 58-Jährige ins Cockpit zurückkehren wird. Die nach einer Flugzeugkatastrophe vorgeschriebenen Trainings im Simulator und Probeflüge mit einem Ausbilder hat Sullenberger inzwischen erfolgreich absolviert. Außerdem übernimmt der legendäre Pilot eine neue Aufgabe im Unternehmen: Er wird Mitglied der internen Sicherheitskommission, die für den Flugbetrieb verantwortlich ist.

In den Monaten nach dem Zwischenfall am 15. Januar hatte Sullenberger einen prall gefüllten Terminkalender. "Meine Familie und ich hatten einige unvergessliche Erlebnisse. Aber ich habe die Zusammenarbeit und meine Kollegen vermisst und bin froh, wieder ins Cockpit zurückzukommen." Während seiner Auszeit war er in vielen Talkshows zu Gast, gab Interviews und wurde vom New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg für seinen Verdienst mit dem Goldenen Schlüssel der Stadt geehrt. Am 20. Januar 2009 - nur wenige Tage nach seiner fliegerischen Meisterleistung - nahm er als Ehrengast an der Amtseinführung von Barack Obama im Weißen Haus teil.

Vom Kampfjet in den Linienjet

Im Sommer schrieb der ehemalige Kampfjetpilot der U.S. Air Force zusammen mit dem Journalisten Jeffrey Zaslow seine Memoiren. Am 13. Oktober wird sein Buch unter dem Titel "Highest Duty: My Search for What Really Matters" auf dem amerikanischen Markt erscheinen. Nach der dramatischen Notlandung des Airbus A320 im Hudson River hatte Sullenberger, wie er berichtet, schlaflose Nächte verbracht.

Am 15. Januar kollidierte der Airbus von US-Airways mit der Flugnummer 1549 wenige Minuten nach dem Start auf dem La-Guardia-Flughafen mit einem Schwarm kanadischer Gänse. Beide Triebwerke fielen noch während des Steigflugs auf dem Weg nach Charlotte in North Carolina aus und lieferten keinen Schub mehr. Im Tower herrschte lähmendes Entsetzen. Die Flugsicherheitsexperten fürchten das Schlimmste. Sullenberger gab über die Bordlautsprecher bekannt: "Bereitmachen für den Aufprall".

Kapitän Sullenberger im O-Ton

Manche Passagiere beteten, doch der Pilot mit seinen rund 19.000 Flugstunden Erfahrung behielt die Nerven. Eine Notlandung auf einem Ausweichflughafen, der ihm angeboten wurde, kam nicht mehr in Frage. Um 15.32 Uhr setzen Sullenberger mit seinem Copilot Jeffrey Skiles den Airbus A320 sicher auf den eiskalten Wellen des Hudson River auf. Alle Passagiere überleben - und die USA haben seitdem einen neuen Helden.

Wie professionell Sullenberger die Notsituation beherrschte, kann jeder über den Funksprechverkehr nachvollziehen. Der gesamte Wortwechsel zwischen Bodenstation und Cockpit während der dramatischen Minuten ist von der der Bundesluftfahrtbehörde der USA, der Federal Aviation Administration (FAA), als Download ins Internet gestellt.

Wer auf seiner nächsten USA-Reise mit einem Ticket von US-Airways auf einem inneramerikanischen Flug unterwegs ist, kann mit etwas Glück von einem Helden begrüßt werden. "This is your captain. My name is Chesley B. Sullenberger...". Nach der Ansage dürfte spontaner Applaus der Passagiere die Folge sein.

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Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?