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Schiffsunglück "Costa Europa": Kreuzfahrtschiff rammt Pier

Schreckliches Ende einer Kreuzfahrt: Vor der Küste des ägyptischen Badeortes Scharm el Sheik am Roten Meer ist am Freitag ein Luxusliner mit großer Wucht gegen die Kaimauer geprallt. Drei Menschen starben.

Nach Angaben der Reederei Costa Crociere in Genua wurden drei der 1437 Passagiere und ein Angehöriger der Besatzung verletzt. Die ägyptischen Behörden sprachen dagegen von zwei Italienern und drei Britinnen, die Verletzungen erlitten hätten. Bei den drei ums Leben gekommenen Besatzungsmitgliedern handelt es sich um Personen aus Indien, Honduras und Brasilien.

Die "Costa Europa" wurde nach Angaben der ägyptischen Behörden so stark beschädigt, dass die Passagiere von Bord geholt und in Hotels untergebracht werden mussten. Als Ursache für den Unfall wird schlechtes Wetter vermutet. In Ägypten herrschte am Morgen stürmisches Wetter. Die Reederei sprach von einem "unerwarteten Windstoß". Gleichzeitig lobte sie das besonnene Verhalten der Besatzung, die Schlimmeres verhindert habe.

Die 1986 vom Stapel gelaufene und 2002 komplett umgebaute "Costa Europa" ist 243 Meter lang und hat Platz für 1773 Passagiere. Das Schiff war von Dubai auf der Fahrt nach Savona in Italien. Sie hatte zuletzt in der ägyptischen Hafenstadt Hurghada angelegt.

tib/DPA / DPA

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