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Nach gemeinsamer Feier Mann soll 18-jährige Backpackerin in Thailand vergewaltigt haben

Die Insel Koh Tao in Thailand
Die Insel Koh Tao in Thailand ist ein beliebtes Urlaubsziel 
© Logan Brown/ / Picture Alliance
Eine junge Britin soll auf der thailändischen Insel Koh Tao vergewaltigt worden sein. Die 18-Jährige war dort als Backpackerin unterwegs. Die Polizei hat einen 26-jährigen Franzosen verhaftet.

Eine junge Backpackerin soll auf der thailändischen Insel Koh Tao vergewaltigt worden sein. Wie die britische "Sun" berichtet, wurde ein 26-jähriger Franzose festgenommen. Die beiden sollen vor der Tat gemeinsam gefeiert haben. 

Die 18-Jährige und zwei Freunde sollen den Mann am vergangenen Mittwochabend in einer Bar getroffen haben. Wie sie der Polizei erzählt haben soll, fühlte sie sich trotz weniger Biere sehr schnell betrunken. Am nächsten Morgen sei sie in seinem Hotelzimmer nur mit einem T-Shirt bekleidet neben ihm aufgewacht, heißt es. Er wiederum soll nur mit einer Boxershorts bekleidet neben ihr gelegen und sich dabei selbst befriedigt haben. 

26-Jähriger in Thailand in Haft

Wie es heißt, soll die 18-Jährige Schmerzen im Genitalbereich gehabt haben. Sie vermutet unter Drogen gesetzt worden zu sein. Nachdem sie eine Freundin und ihre Mutter kontaktiert hatte, suchte sie eine örtliche Polizeistation auf. Die Familie des Mädchens kontaktierte auch die britische Botschaft. Gemeinsam mit den Beamten ging die junge Frau zu dem Hotel des mutmaßlichen Täters, der jedoch bereits ausgecheckt hatte. 

Der Franzose, der behauptet in seiner Heimat ein Polizist zu sein, wurde am Samstagnachmittag auf der Nachbarinsel Koh Samui festgenommen. Seitdem sitzt er in Haft. Er behauptet jedoch, der Sex sei einvernehmlich gewesen. Zum Beweis soll er den Beamten Selfies auf seinem Handy gezeigt haben, die die beiden am Abend zuvor von sich geschossen hatten. 

Acht Todesfälle seit 2014

Koh Tao ist bei Touristen sehr beliebt, doch die Insel gilt seit einigen Jahren auch als gefährlich. Immer wieder kam es zu ungeklärten Todesfällen. 2014 wurden ein 24-jähriger Brite und seine 23-jährige Freundin ermordet. Die Frau wurde zuvor vergewaltigt. Im selben Jahr fand man einen 25-jährigen Briten tot im Meer. Woran er starb, ist unklar. Ein Franzose erhängte sich 2015 in seinem Hotelzimmer. Seine Hände waren auf dem Rücken zusammengebunden.

Kurz danach fand man eine 23-jährige Britin tot in ihrem Hotelbett. Sie soll an einem Mix aus Antibiotika und Alkohol gestorben sein. Im Januar 2016 lag ein 26-jähriger Brite leblos in einem Hotelpool. Im Februar 2017 verschwand eine 23-jährige Russin, als sie auf einen Tauchgang gehen wollte. Bis heute fehlt von ihr jede Spur. Im April vergangenen Jahres fand man eine 30-jährige Belgierin erhängt im Busch, halb angenagt von Echsen. Die Polizei geht von Selbstmord aus. Die Eltern glauben das nicht. Warum? Das Handy der jungen Frau war verschwunden, ihr Gepäck fand man auf dem Festland und sie hatte ein Rückflugticket gebucht. 

Der Traumstrand aus "The Beach" wird geschlossen: Der Schaden an seinen Korallen hat ein kritisches Ausmaß erreicht. Das teilt Thon Thamrongnawasawat, Meeresökologe an der Kasetsart-Universität in Bangkok, mit. Der berühmte Strand aus dem Film mit Leonardo DiCaprio ist ein beliebtes Ziel bei Schnorchlern. Zwischen Juni und September – während der Nebensaison – dürfen Touristen den Strand nicht besuchen. Die Hauptursache für das Korallensterben sieht der Meeresökologe im Abwasser von Strandhotels, das ins Meer geleitet wird. Weitere Gründe seien ins Meer geworfener Plastikmüll und Schäden durch Bootsanker.
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jek

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