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Zufahrt wieder sichergestellt: Machu Picchu wieder für Touristen zu erreichen

Machu Picchu ist der wichtigste Touristenmagnet in Peru. Umso schlimmer war es, dass die Inka-Stätte nach schweren Unwettern im Januar nicht erreichbar war. Nun aber ist der Weg zu der archäologischen Attraktion wieder frei. Hollywoodstar Susan Sarandon war unter den ersten Besuchern.

Die nach schweren Unwettern Ende Januar gesperrte alte Inka-Stadt Machu Picchu im Süden Perus ist wieder für Besucher geöffnet worden. Hunderte Touristen strömten am Donnerstag zu der auf 2500 Metern Höhe gelegenen archäologischen Stätte aus dem 15. Jahrhundert. Unter den Besuchern war auch die Hollywood-Schauspielerin Susan Sarandon. Die Wiedereröffnung wurde mit einer Ureinwohner-Zeremonie und einem Musikfest gefeiert.

Schwere Unwetter und Überschwemmungen hatten die Region um Machu Picchu im Januar von der Außenwelt abgeschnitten. Rund 3500 Touristen mussten per Hubschrauber aus Machu Picchu und Umgebung evakuiert werden. Sieben Menschen kamen durch die Unwetter ums Leben, darunter eine argentinische Urlauberin.

Wichtigste Touristenattraktion des Landes

Machu Picchu selbst wurde durch die Unwetter nicht beschädigt. Dagegen wurden die Zugangswege der nur per Bahn und Wanderwege erreichbaren Inka-Stätte schwer in Mitleidenschaft gezogen. Die Gleise wurden unterspült, große Teile der Bahnverbindung vollkommen zerstört. Mit der Bahn gelangt ein Großteil der Besucher von der Regionalhauptstadt Cuzco zu der archäologischen Stätte. Während der Sperrung waren etliche Backpacker-Touristen Berichten zufolge über Geheimwege auf den Machu Picchu gestiegen.

Mittlerweile sind 40 Kilometer der Bahnlinie wieder repariert, 70 Kilometer müssen die Besucher in Bussen zurücklegen. Die Inka-Stätte ist die wichtigste Touristenattraktion Perus, jedes Jahr kommen mehr als 400.000 Besucher. An Machu Picchu hängen 90 Prozent der peruanischen Einnahmen aus dem Tourismus.

AFP / AFP
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