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Starke Unwetter in Italien: Immer neue Todesfälle nach Dauerregen

Von Stunde zu Stunde steigt die Zahl der Todesfälle in Norditalien. Mittlerweile ist die Zahl auf sechs angesteigen. Nach wolkenbruchartigem Dauerregen waren Häuser eingestürzt.

Bei schweren Unwettern und Überschwemmungen in Norditalien sind mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Mehrere Menschen würden noch vermisst, berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa am Mittwoch. Die Präfektur von La Spezia in Ligurien teilte in der Nacht mit, dass im kleinen Ort Borghetto Vara drei Menschen beim Einsturz eines Hauses umgekommen seien. In Aulla starb nach Angaben des Zivilschutzes der Toskana eine Autofahrerin. Die Zahl der Opfer und Vermissten könne sich noch erhöhen, heißt es.

Der wolkenbruchartige Dauerregen habe Häuser einstürzen lassen, Straßenverbindungen unterbrochen und Bahnstrecken blockiert. Auch seien mancherorts Telefon und Strom ausgefallen. Der Zivilschutz rief die Bevölkerung auf, zu Hause zu bleiben. Das Unwetter habe bereits Millionenschäden angerichtet. Sieben Ortschaften waren am Mittwoch durch die Unwetter vorübergehend von der Außenwelt abgeschnitten, Hunderte von Menschen mussten in sichere Unterkünfte gebracht werden. Starke Niederschläge erreichten am Vormittag auch die Hauptstadt Rom.

kgi/DPA / DPA