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Fluchreisen 5: Was Maria S. erlebte: Wie uns Ryanair bei Verspätung schlecht informierte und uns mit Essensgutscheinen abspeiste

Flugausfälle und Verspätungen häufen sich. Allein im ersten Halbjahr 2018 wurden 15.000 Flüge von, nach und innerhalb Deutschlands storniert. Dem Aufruf "Haben Sie auch Ärger mit der Airline?" sind viele stern-Leser gefolgt. In fünf Folgen schildern sie uns ihre Horror-Trips.

Der Ryanair-Flug Flug von Malta nach Köln hatte mehr als sechs Stunden Verspätung, wie eine stern-Leserin berichtet..

Der Ryanair-Flug Flug von Malta nach Köln hatte mehr als sechs Stunden Verspätung, wie eine stern-Leserin berichtet..

DPA

"Der Ryanair-Flug FR5206 von Malta nach Köln/Bonn sollte am 21. Juli 2018 planmäßig um 20:55 Uhr starten. Stattdessen ging es mit 6 Stunden und 34 Minuten Verspätung in die Luft. Gelandet sind wir schließlich um 6:29 Uhr in Köln/ Bonn. Zu diesem Zeitpunkt waren wir fast 24 Stunden auf den Beinen.

Uns wurde gesagt, dass das Flugzeug bereits mit Verspätung in Köln/Bonn gelandet ist und dadurch den Slot verloren hat, um direkt von Köln/Bonn aus nach Malta weiterzufliegen. Die Menschen, die an diesem Tag nach Malta fliegen wollten, saßen anscheinend die ganze Zeit in dem Flugzeug auf dem Rollfeld und mussten warten - für mich eine Horrorvorstellung).

Das einzige Positive, was man sagen kann, dass Ryanair noch in Köln/Bonn die Crew getauscht hat, bevor es zu dem Flug nach Malta kam. Sonst hätte die Crew ihre verdiente Pause gebraucht, und wir wären auf Malta gestrandet. Durch den Tausch der Crew konnten wir dann doch mit Ryanair zurückfliegen.

Was bleibt, ist die Gewissheit, dass wir nicht mehr mit Ryanair fliegen werden. Denn die Informationspolitik war äußerst dürftig, und wir saßen zu sechst dort am Flughafen (davon ein Kleinkind mit 3 Jahren) fest.

Andere Mitreisende haben die wichtigen Informationen selbstständig an der Hotline vom Flughafen Köln/Bonn erfragt, und konnten so schließlich berichten, dass die Crew getauscht wurde und das Flugzeug nun bald abheben wird. Ryanair hat die Mitarbeiter des Flughafens in Malta nicht annähernd so gut informiert. Diese waren sichtlich gestresst und konnten nichts sagen, da sie schlicht keine Infos bekamen. Wir haben zwei Essensgutscheine über je 5 Euro pro Person bekommen, mehr konnten die Mitarbeiter nicht tun.

Unseren Antrag auf Entschädigungszahlung haben wir bereits gestellt und hoffen, dass diesem entsprochen wird."

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.