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Sicherheitspersonal: Hamburger Flughafen wird erneut bestreikt

Erst in der vergangenen Woche traten rund 600 Mitarbeiter der Sicherheitskontrolle in den Ausstand. Für Mittwoch plant die Gewerkschaft Verdi einen neuen Streik - und zwar für den ganzen Tag.

Die Sicherheitskräfte am Hamburger Flughafen wollen am Mittwoch erneut den ganzen Tag die Arbeit niederlegen. Das teilte die Gewerkschaft Verdi am Dienstag mit. "Das tut uns leid, lässt sich aber nicht vermeiden", sagte Verdi-Fachbereichsleiter Peter Bremme. Die Arbeitgeberseite spiele nach wie vor auf Zeit und dürfe sich über das Echo der Beschäftigten nicht wundern. Beschäftigte der Flughafen-Sicherheit aus Hamburg, Frankfurt, Berlin und Nordrhein-Westfalen wollen am Mittwoch in Potsdam vor dem Kongresshotel der 5. Luftsicherheitstagung eine Kundgebung abhalten.

In Nordrhein-Westfalen, wo zuletzt an den Flughäfen Köln/Bonn und Düsseldorf gestreikt wurde, sind nach Angaben von Verdi NRW für Mittwoch zunächst keine neuen Aktionen an den Airports geplant.

Die rund 600 Mitarbeiter der Personenkontrolle am Hamburger Flughafen hatten bereits in der vergangenen Woche zwei Tage und im Januar einen Tag lang gestreikt und damit den Airport weitgehend lahmgelegt. Tausende von Passagieren konnten ihre Ziele nicht erreichen. Die Beschäftigten in Hamburg fordern einen Stundenlohn von 14,50 Euro, der Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) hat bislang in einem ersten Schritt 12,75 Euro pro Stunde geboten.

lin/DPA / DPA

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