HOME

Verspätungen: Ihr Recht als Fluggast

Bisher war der Reisende oft der Dumme: Fiel sein Flug aus oder hatte stundenlange Verspätung, war er meist auf den guten Willen der Luftfahrtgesellschaft angewiesen. Das hat sich seit ein paar Wochen geändert.

Dank der neuen Verordnung zur Verbesserung der Fluggastrechte, die in der ganzen Europäischen Union gültig ist, haben Reisende ab sofort einen Anspruch auf eine angemessene Entschädigung bei Überbuchung, Annullierung und Verspätung von Flügen. Bei Überbuchung und Annullierung kann der Reisende zwischen einer vollständigen Erstattung des Flugpreises und einem Ersatzflug wählen. Ferner steht ihm je nach Streckenlänge ein finanzieller Ausgleich zwischen 125 und 600 Euro zu. Je nach Wartezeit bekommt er zudem Mahlzeiten und Erfrischungen sowie Hotelkosten, Fahrten und Telefongesprächen erstattet. Bei Verspätungen von mindestens zwei bis vier Stunden werden ebenfalls Mahlzeiten und die Übernahme von Telefonkosten fällig. Die Ansprüche gelten auch gegenüber Chartergesellschaften.Die Pflicht zur Entschädigung entfällt für Fluggesellschaften, wenn sie nachweist, dass sie den Flugausfall nicht zu vertreten hat. Nicht eindeutig geklärt ist, ob neben wilden Streiks und Terrordrohungen auch Wetterbedingungen dazugehören könnten.

Ungeklärte Check-In-Zeiten

Ebenfalls noch ungeklärt ist die Frage der Eincheck-Zeiten. Eine Obergrenze für die Frist zum Erscheinen am Abfertigungsschalter fehlt bislang. Die Fluggesellschaften könnten folglich die Kunden zwingen, zwei Stunden vor Abflug einzuchecken, um den Anspruch auf Beförderung oder Ausgleichsleistung nicht zu verlieren. Momentan reicht bei innereuropäischen Flügen eine halbe Stunde.

Flug ist überbucht

Wenn einem Passagier das Boarding wegen Überbuchung des Flugs verweigert wird, bekommt er von der Fluggesellschaft eine Entschädigung. Diese richtet sich nach der Länge des Fluges.- 250 Euro für Flüge mit einer Strecke von bis zu 1500 Kilometern- 400 Euro für längere Flüge innerhalb der EU und alle anderen Flüge mit einer Strecke zwischen 1500 und 3500 Kilometern- 600 Euro für Flüge von der EU ins Ausland mit einer Strecke von mehr als 3500 KilometernJe nach Ausmaß des Zeitaufwands, der wegen des verweigerten Boardings entsteht, kann die Summe verringert werden.

Flug wird gestrichen

Wenn ein Flug gestrichen wird, muss die Fluggesellschaft:- dem Passagier anbieten, sich entweder das Ticket erstatten zu lassen und kostenlos zum Ausgangsflughafen zurückzufliegen, oder ihn auf anderem Wege zum Zielort zu befördern.- dem Passagier Mahlzeiten, Erfrischungsgetränke und falls notwendig einen Hotelaufenthalt sowie Internet-, Telefon- und Fax-Möglichkeiten anbieten.Alle Entschädigungsregeln gelten für Flüge von einem EU-Flughafen oder zu einem EU-Flughafen von außerhalb der Union. Dabei ist Voraussetzung, dass es sich um eine europäische Fluggesellschaft handelt. Zudem müssen die Passagiere rechtzeitig einchecken.

Flug ist verspätet

Die Fluggesellschaft muss Mahlzeiten, Erfrischungsgetränke, falls nötig einen Hotelaufenthalt sowie Internet-, Telefon- und Faxmöglichkeiten bei folgenden Verspätungen anbieten:- Zwei Stunden oder mehr bei Flügen von bis zu 1500 Kilometern- Drei Stunden oder mehr bei längeren Flügen innerhalb der EU und allen anderen Flügen zwischen 1500 und 3000 Kilometern - Vier Stunden oder mehr bei Flügen von der EU ins Ausland mit einer Strecke von mehr als 3500 KilometernBei Verspätungen von fünf Stunden oder mehr muss die Fluggesellschaft zudem anbieten, das Ticket zu erstatten und den Passagier kostenlos zum Ausgangsflughafen zurückzufliegen.

Jens Maier

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(