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FORMEL 1: Ministerposten? Ferrari-Boss sagt »Nein«

Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo hat dem italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi die erste Abfuhr seiner Amtszeit erteilt.

Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo hat dem frischgewählten, italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi die erste Abfuhr seiner Amtszeit erteilt. Der Medien-Mogul mit Präsidentenstuhl wollte Montezemolo in sein neues Kabinett holen und hätte damit die italienische Symbolfigur unternehmerischen Erfolges auf seiner Seite gehabt.

Brief der Angestellten

Montezemolo begründete sein Nein zu einem Ministerposten mit dem Druck, den Ferrari-Beschäftigte und Formel-1-Fans auf ihn ausübten. »Ich habe mich sehr über einen Brief gefreut, den über 1000 Mitarbeiter von Ferrari unterschrieben haben«, sagte er gestern. Die Ferrari-Bediensteten forderten Montezemolo in diesem Brief dazu auf sein »Ministerium bei Ferrari und Maserati« beizubehalten. Auch Ferrai-Rennleiter Jean Todt habe unterschrieben. »Ich habe Berlusconi unterrichtet, er hat es verstanden«, erklärte Montezemolo der Presse.

Verständnis für Barrichello

Der Ferrari-Chef hat momentan auch noch andere Sorgen, als sich mit einem Ministerposten zu belasten. Noch immer sind die Wogen im hauseigenen Formel-1-Team nach der Stallorder in Österreich nicht geglättet. Erst beschwerte sich Rubens Barrichello lautstark darüber, dass ihm sein zweiter Platz vom Team gestohlen worden sei, dann war doch alles nicht mehr ganz so schlimm. Italienische Medien spekulieren bereits, ob der Brasilianer mit seinem Gemecker nicht die Verlängerung seines Vertrages unmöglich gemacht hat. Sein Präsident zeigt unterdessen etwas Verständnis für »Rubinho«: »Ich denke, Rubens Ärger hat etwas mit Teamordern allgemein zu tun, denn der Unterschied zwischen dem zweiten und dritten Platz ist eigentlich recht unwichtig«, beschwichtigte Montezemolo. »Rubens tut gut daran, nicht wütend zu werden sondern sich darauf zu konzentrieren, Rennen zu gewinnen. Denn Frust und Ärger machen seinen Job doppelt so schwer!«

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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?