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Vorwurf der Bestechung: Staatsanwalt erhebt Anklage gegen Ecclestone

Seit Jahren wird ermittelt, jetzt erhebt die Münchner Staatsanwaltschaft Anklage: Formel 1-Boss Bernie Ecclestone soll an einen Banker 44 Millionen Dollar Schmiergeld gezahlt haben.

Die Münchner Staatsanwaltschaft hat Formel-1-Chef Bernie Ecclestone wegen Bestechung des ehemaligen BayernLB-Vorstandes Gerhard Gribkowsky angeklagt. Die Anklage sei Ecclestone zugestellt worden, sagte eine Gerichtssprecherin am Mittwoch in München.

Ecclestone wird vorgeworfen, dem früheren BayernLB-Vorstand Gribkowsky beim Verkauf der Formel-1-Anteile der Bank rund 44 Millionen Dollar Schmiergeld gezahlt zu haben. Gribkowsky war vor gut einem Jahr zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt worden, weil er das Geld angenommen und nicht versteuert hat. Seit 2011 ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Vorwurfs auch gegen den 82-jährigen Ecclestone.

Ecclestone hat die Vorwürfe stets bestritten und die Millionenzahlung an Gribkowsky als eine Art Schweigegeld dargestellt, damit dieser ihn nicht bei den britischen Steuerbehörden anschwärzt.

anb/DPA / DPA

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