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"Alle sind sehr enttäuscht": Stimmen zur Leverkusen-Niederlage in Brügge

Kerem Demirbay
Kerem Demirbay
© Getty Images
Bayer Leverkusen muss auch in der Champions League eine Niederlage hinnehmen. Die Stimmen zur 0:1-Pleite gegen den FC Brügge.

Bayer Leverkusen ist die dritte von den fünf deutschen Mannschaften, die das erste Spiel dieser Champions-League-Gruppenphase verloren geben musste. Die Stimmen zum 0:1 gegen den FC Brügge.

In Belgien gab es für Leverkusen nichts zu holen. Gegen den vermeintlich schwächsten Gegner der Gruppe (mit Atlético und Porto), den FC Brügge, musste sich der Bundesligist mit einem 0:1 geschlagen geben.

Der "große Aufwand", den Gerardo Seoane nach der Partie betonte, wurde nicht belohnt. Auch wegen eines Zehenspitzen-Abseits von Patrik Schick, der das zwischenzeitliche 1:1 hätte erzielen können.

"Diese Niederlage tut weh": Leverkusen muss Auftakt-Pleite hinnehmen

"Wir sind enttäuscht, diese Niederlage tut weh", zog Seoane nach dem Spiel ein ernüchterndes Fazit. Die Werkself hatte die Chance verpasst, in einem neuen Wettbewerb für einen wichtigen Befreiungsschlag zu sorgen. Immerhin läuft es in der Bundesliga noch immer nicht so recht, während man im DFB-Pokal bereits ausgeschieden ist.

"Die Mannschaft hat heute sehr wenig zugelassen und wurde dennoch sehr hart bestraft. Der große Aufwand wurde nicht belohnt", so der Trainer, der jedoch offenbar einen Auftritt gesehen hat, der Mut und Zuversicht für die kommenden Wochen geben könnte.

Seoane weiter: "So kurz nach dem Spiel kann man die Mannschaft nicht aufrichten, alle sind sehr enttäuscht. Die Mannschaft hat in den letzten Wochen ein anderes Gesicht gezeigt." Ein Problem, das er erneut erkannt hat: "An beiden Sechzehnmeterräumen fehlt aktuell die Klarheit und die Konsequenz. Das muss unbedingt besser werden."

Jonathan Tah sah eine Partie, die den aktuellen Aufwand, der aber zumeist von fehlendem Ertrag und etwas Pech begleitet wird, gut zusammenfasst. "Das kann man sich so hinlegen. Ich glaube, dass es einfach nicht reicht wie wir in der ersten Halbzeit angefangen haben. Klar, wir haben es in der zweiten Halbzeit definitiv besser gemacht, haben uns Chancen erarbeitet, haben viel intensiver gespielt, aber das müssen wir halt von der ersten Sekunde an machen", so der Verteidiger.

Dann würde ein Team die erste Hälfte auch "mit einem anderen Gefühl" aufspielen, wodurch teils ärgerliche Gegentore weniger vorkommen würden. Man müsse "viel aggressiver, viel intensiver anfangen", wenn man auf Champions-League-Niveau erfolgreich sein möchte.

"Brügge hat es uns vorgemacht, wie aggressiv sie waren", so Tah weiter. Die Stärken der Gastgeber seien der Mannschaft zwar bewusst gewesen, man habe aber "nicht entschlossen genug" dagegengesetzt.

"Das ist gar nicht so einfach", erklärte Robert Andrich auf die Frage, wie man mit regelmäßigen Rückschlägen umzugehen hat. "Aber ich glaube, das Positive - wenn man etwas Positives sehen kann - ist, dass es relativ schnell wieder weitergeht", so der Mittelfeldspieler.

Andrich sah zudem genügend Gründe an einen baldigen Aufstieg an Leistung und Resultaten zu glauben, und zwar wettbewerbsübergreifend. Der 27-Jährige argumentierte: "Wir lassen uns nie hängen, wir versuchen immer noch und trotzdem nach vorne zu spielen, versuchen Torchancen zu kreieren. Ich denke auch heute war die ein oder andere Chance dabei."

Aktuell mangele es zu häufig noch "am letzten Punch". Ein Aspekt, den auch Seoane in den Fokus seiner Analyse stellte.

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Dieser Artikel wurde ursprünglich auf 90min.com/de als "Alle sind sehr enttäuscht": Stimmen zur Leverkusen-Niederlage in Brügge veröffentlicht.

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