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1. Bundesliga Köln und Kaiserslautern trennen sich remis


Das 1:1 zwischen dem 1. FC Köln und dem 1. FC Kaiserslautern brachten für die beiden schlecht gestarteten Clubs wenig neue Erkenntnisse, auch wenn die Geißböcke immerhin den ersten Punktgewinn der Saison verbuchen konnten. Sie bleiben dennoch Schlusslicht.

Keiner der beiden Kellerclubs 1. FC Köln und 1. FC Kaiserslautern konnte sich im direkten Duell zum Sieg durchringen - so blieb es beim 1:1 (1:1), das keines der beiden Teams weiter vorwärts brachte.

Nach zwei Niederlagen zum Saisonauftakt sicherten sich die Rheinländer aber immerhin ihren ersten Punkt. Der Kroate Mato Jajalo (19. Minute) glich vor 47.200 Zuschauern im RheinEnergieStadion die Führung der Gäste durch Ivo Ilicevics Volleytreffer in der 17. Minute aus. Damit ist Köln gegen die Roten Teufel schon seit mehr als 22 Jahren ohne Erstliga-Heimerfolg.

Turbulenter Beginn

Es war Feuer in der Partie, die Gastgeber wirkten klar aggressiver als bei den Pleiten gegen Wolfsburg und in Schalke. Doch zunächst sah Martin Amedick, neben Oliver Kirch und Startelf-Debütant Konstantinos Fortounis einer von drei Neuen bei den Pfälzern im Vergleich mit dem 1:1 gegen Augsburg, schon nach zwei Minuten Gelb. Dann prallte Kölns Linksverteidiger Christian Eichner unglücklich mit Fortounis zusammen, zog sich dabei eine tiefe Risswunde über dem linken Auge zu und konnte nicht mehr weitermachen (6.).

Köln geriet trotz allen Aufbäumens in Rückstand: Eine Flanke von Florian Dick nahm Ilicevic aus der Luft und ließ Michael Rensings Vertreter Miro Varvodic, der später (28.) exzellent gegen Rodnei rettete, keine Chance. Nur 120 Sekunden nach dem 0:1 gelang Jajalo mit seinem dritten Erstligatreffer für die Rheinländer nach einer Flanke von Slawomir Peszko das 1:1.

Lukas Podolski (Fieber) und Stammkeeper Rensing (Knieverletzung) waren beim FC außer Gefecht gesetzt, Rensing muss vielleicht sogar vier Wochen pausieren. Wenigstens konnte Solbakken wieder auf Milivoje Novakovic bauen, der nach seiner Sperre in die Spitze zurückkehrte, dort aber in letzter Sekunde an einem Tor gehindert wurde (35.), in der 41. Minute kläglich daneben säbelte und dann abseits stand (44.). In der Nachspielzeit verhinderte Lauterns Torhüter Kevin Trapp gegen Adil Chihi tollkühn einen Rückstand.

Spannend, aber nicht hochklassig

Hochklassig war es nicht, was die beiden Traditionsvereine boten. Aber die Spannung war enorm. Der Kroate Jajalo hatte die für die nicht immer klug attackierenden Kölner das 2:1 auf dem Fuß (52.). Doch sie marschierten weiter nach vorn, wurden aber für ihren Mut und Einsatz nicht mehr belohnt.

Vor der Begegnung machten die Kölner den Transfer des 26 Jahre alten portugiesischen Innenverteidigers Henrique Sereno von Europa-League-Gewinner FC Porto perfekt. Sereno, der früher mit Kölns Kapitän Pedro Geromel ein Verteidigerpaar beim portugiesischen Club Vitória Guimarães bildete, kommt für eine Saison auf Leihbasis und soll den vor einem Wechsel nach Dubai stehenden Youssef Mohamad ablösen.

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